Tischtennis: SSV Germania wohl aller Abstiegssorgen ledig

Tischtennis: SSV Germania wohl aller Abstiegssorgen ledig

Oberligist schlägt Konkurrent Netphen. Auch ASV und TTV Ronsdorf gewinnen.

Wuppertal. „Hauptsache gewonnen“, kommentierte Michael Höhl, Kapitän des Regionalligisten ASV Wuppertal, das 9:6 gegen den Aufsteiger TG Neuss.

Mit dem Ergebnis war er zufrieden, mit dem knappen Spielverlauf eher weniger. „Momentan können wir keine glänzenden Siege heraushauen. Wir müssen auch gegen vermeintlich schwächere Gegner froh sein, wenn wir gewinnen“, sagte Höhl.

Dabei sah es zu Beginn noch nach einem klaren Sieg aus. Die Barmer führten nach nur einer Niederlage von Bernd Ahrens gegen den starken Sebastian Schwarz schnell mit 6:2. Doch dann wäre das Spiel fast gekippt, als nacheinander Thorsten Wrobel, der nach wie vor in einer Formkrise steckt, Florian Wagner ebenfalls gegen Schwarz und nochmals Bernd Ahrens den Kürzeren zogen.

Konstantin Schröder, bester Spieler im mittleren Paarkreuz, stoppte die Talfahrt. Nach Höhls souveränem zweiten Auftritt lag es beim Stand von 8:6 an Wrobel. Wie schon vor einer Woche in Brühl hatte er seine Nerven im Griff und schaffte den Siegpunkt.

Kurzen Prozess machte Oberliga-Primus TTV Ronsdorf mit Schlusslicht ESV BR Bonn. Nach gut zwei Stunden war der 9:1-Sieg perfekt. Justin Donnelly ließ gegen Jörn Kampf den Ehrenpunkt zu. Umkämpfte Spiele gab es nur noch bei Ersatzmann Benni Springmann und im Doppel Donnelly/Springmann.

Wichtig war der 9:5-Erfolg des SSV Germania gegen die TTG Netphen. „Damit dürften wir im Kampf um den Klassenerhalt durch sein “, sagte Teamchef Patrick Leis. Er zog zwar gegen Martin Biolek den Kürzeren, doch seine Kollegen, allen voran der glänzend aufgelegte Frank Wolter, waren hellwach. „Frank ist in einer bestechenden Form“, attestierte Leis seinem Mannschaftskollegen ein konstant hohes Leistungsniveau. Aber auch Mike Theißen und der wiedergenesene Damian Ciuberek hatten starke Auftritte. ct

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