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Tischtennis: ASV schöpft trotz Niederlage neuen Mut

Tischtennis: ASV schöpft trotz Niederlage neuen Mut

Regionalligist verpasst beim Dritten TTC Schaephuysen knapp die Überraschung.

Wuppertal. "Wir haben richtig gut gespielt, aber leider doch verloren", lautete die erste knappe Analyse von Bernd Ahrens nach der bitteren 7:9-Niederlage des Regionalligisten ASV Wuppertal gegen den Tabellendritten TTC Schaephuysen. Die Nummer Zwei der Barmer macht auch niemandem aus seinem Team einen Vorwurf, denn jeder Spieler steuerte einen Einzelsieg bei. Ahrens selbst zeigte an diesem Abend hervorragendes Tischtennis, bezwang Zhiqiang Chen und knöpfte sogar Wang Zhi zwei Sätze ab. Die gleichen Ergebnisse erzielte Bing Chen, der jedoch gegen Zhi überraschend chancenlos war.

Ärgerlich war, dass die 7:6-Führung vor den letzten Einzeln nicht ausreichte. Thorsten Wrobel und Anton Adler hatten in jeweils fünf Sätzen das Nachsehen und Chen/Höhl mussten nach der überraschenden Niederlage im Eingangsdoppel auch im Schlussdoppel knapp als Verlierer den Tisch verlassen. Dennoch gibt sich Mannschaftsführer Ahrens zuversichtlich. "Wenn wir weiter so spielen, werden wir nicht absteigen."

Mehr Mühe als in den vergangenen Wochen hatte Oberliga-Tabellenführer TTV Ronsdorf mit dem 1.FC Köln II. Der Sieg (9:4) hätte knapper ausfallen können, hätten nicht René ten Hoeve und Edi Rups in der ersten Einzelrunde nervenstark ihre Spiele nach Hause gebracht. Eine Bank waren erneut Michael Holt und Vladimir Rups. Da konnten die Niederlagen von Marc Wolter, Janez Jakobcic und René ten Hoeve verschmerzt werden.

Auch der 9:3-Sieg des PTSVWuppertal gegen Abstiegskandidat Bergneustadt III sieht etwas deutlicher aus als er in Wirklichkeit war. Die Elberfelder führten zwar schnell mit 6:0, doch gleich vier Spiele davon wurden im Entscheidungssatz entschieden. Die Moral der Gastgeber war dadurch aber noch nicht gebrochen, denn hintereinander verloren Damian Ciuberek, Robin Simon und Christoph Schwalfenberg. Damit hatten die Bergneustädter jedoch ihr Pulver verschossen, denn Patrick Leis und Mike Theißen mit ihren zweiten Einzelsiegen sowie Ciuberek machten den Sack zu.