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Tischtennis: ASV patzt — Ronsdorf siegt in einem „Spiel nach Plan“

Tischtennis: ASV patzt — Ronsdorf siegt in einem „Spiel nach Plan“

Germania baut Vorsprung auf Abstiegsplatz aus.

Wuppertal. Was ist nur mit Regionalligist ASV Wuppertal los? Das 5:9 beim DJK Holzbüttgen war bereits das vierte sieglose Spiel in Folge. Nach der überraschenden Herbstmeisterschaft haben die Barmer in der Rückserie komplett den Faden verloren und rutschten in der Tabelle auf den vierten Rang ab. „Mit der schlechtesten Saisonleistung kannst du selbst gegen den Tabellenvorletzten nicht gewinnen,“ sagte Abteilungsleiter Herbert Mühlhausen nach der Niederlage bei dem Abstiegskandidaten. Auch die Mannschaft hatte keine Erklärung für ihre Formschwäche und den fehlenden Biss, sich als Kollektiv gegen die Pleite zu stemmen.

Dabei hatte die Partie gut begonnen: Nach zwei Doppelsiegen sorgten Minh Tran Le gegen den Chinesen Yang Li und Tim Lindner gegen Daniel Porten für eine 4:2-Führung. Keiner in der Halle konnte ahnen, dass dies schon fast die letzten Punkte der Wuppertaler sein sollten, denn nur der ordentlich spielende Tim Lindner war danach noch einmal erfolgreich. Zuvor mussten Bernd Ahrens und seine Mitspieler gleich sechsmal in Folge ihren Gegnern gratulieren. Selbst der sonst so zuverlässige Konstantin Schröder ging diesmal leer aus. „Vielleicht war das ein Warnschuss zur rechten Zeit, denn in dieser Verfassung kann einem am kommenden Samstag in Buschhausen Angst und Bange werden“, sagte Mühlhausen sorgenvoll.

Oberligist TTV Ronsdorf hat sich auch gegen den abstiegsgefährdeten GSV Fröndenberg keine Blöße gegeben. Das 9:3 war „ein Spiel nach Plan“, wie Kapitän Michael Holt sagte. Er hob besonders die Leistung von Youngster Sebastian Luckey her, der aus der zweiten Mannschaft für den verletzten Jens Gester ins Team gerückt war. Der Tabellenzweite scheint gut gerüstet zu sein für das wohl bereits vorentscheidende Spitzenspiel gegen Tabellenführer Schwalbe Bergneustadt am kommenden Samstag, 18.30 Uhr, in der Turnhalle Ferdinand-Lassalle-Straße.

„Das war eine enge Kiste. Am Ende waren wir die Glücklicheren“ sagte Patrick Leis, Teamchef und Nummer Eins von Oberligist SSV Germania Wuppertal nach dem 9:7-Erfolg bei der TTG Netphen. Die Wuppertaler mussten in der Partie zwar auf den verletzten Damian Ciuberek verzichten, dafür traten die Gastgeber ohne Spitzenspieler Martin Biolek an.

So war der Weg frei für ein 4:0 im oberen Paarkreuz durch Patrick Leis und Mike Theißen, dazu kamen zwei Siege durch den gut aufgelegten Marvin Maiwald. „Jetzt sind wir wohl endgültig durch“ sagte Leis erleichtert mit Blick auf die sechs Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. ct