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Tischtennis: Ahrens stellt die Weichen auf Sieg

Tischtennis: Ahrens stellt die Weichen auf Sieg

Erleichterung beim ASV nach 9:5-Erfolg über Wattenscheid.

Wuppertal. Ausgelassene Stimmung herrschte bei den Regionalliga-Spielern des ASV nach dem beinahe erlösenden 9:5-Sieg gegen die DJK Wattenscheid. "Man hatte das Gefühl, hier findet ein Abstiegskampf statt. Der Sieg war im Endeffekt verdient, wenn auch vielleicht etwas zu hoch", sagte ein erleichterter Bernd Ahrens.

Dass die Partie auch durchaus anders hätte ausgehen können, zeigt allein die Tatsache, dass die Wuppertaler alle Fünf-Satz-Matches für sich entscheiden konnten. Bereits Bing Chen und Michael Höhl mussten im Eingangsdoppel Matchbälle abwehren. Sehr wichtig war der denkbar knappe Erfolg von Kagan Kizilates gegen den früheren Post SV-Spieler Frank Wolter zum 4:2.

Dann mussten die etwa 50 Fans bangen, denn aus den nächsten vier Spielen ging nur Anton Adler als Sieger vom Tisch. Bing Chen musste gegen Hanak seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Das Spiel von Ahrens stellte aber die Weichen auf Sieg.

Nach einem 0:2-Satzrückstand triumphierte er noch über seinen Gegner Hillebrandt und feierte seinen ersten Saisonsieg. Als auch Kizilates ein fast verloren geglaubtes Spiel noch aus dem Feuer riss, war der Widerstand der Wattenscheider gebrochen. Michael Höhl und Thorsten Wrobel machten mit zwei ungefährdeten Siegen das 9:5 perfekt.

Als der erwartet schwierige Gegner erwies sich die TTG Netphen für Oberligist TTV Ronsdorf. Der knappe 9:7-Erfolg ist vor allem dem souveränen mittleren Paarkreuz mit Vladimir Rups und Marc Wolter, die zusammen vier Punkte holten, sowie den zwei gewonnenen Doppeln von Michael Holt und René ten Hoeve zu verdanken.

Beide hatten gegen Martin Biolek eine ungleich härtere Aufgabe und unterlagen hauchdünn. Ihre Einzel gegen Schipplock gewannen sie aber ohne Satzverlust. Etwas mehr erwartet hatte der Klub von Janez Jakobcic, dagegen behielt Edi Rups im wichtigen Spiel gegen Özütürk die Nerven.

Mehr Mühen als angenommen hatte der PTSV Wuppertal gegen Schlusslicht Hermannia Dünnwald. Der 9:5-Sieg ist sogar ein wenig schmeichelhaft, denn beim Stand von 3:1 gingen drei Spiele in Folge mit 11:9 im Entscheidungssatz an die Elberfelder. Doch selbst nach dem 6:1 und sogar beim 8:2 war das Spiel noch nicht entschieden.

Auf 8:5 kamen die Gäste noch einmal heran, ehe Christoph Schwalfenberg mit seinem zweiten Erfolg an diesem Abend den erlösenden Siegpunkt einspielte. Außer dem Routinier blieb nur noch Patrick Leis ungeschlagen.