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Basketball: Südwest erobert Platz zwei zurück

Basketball : Südwest erobert Platz zwei zurück

Basketball: Topleistung der höchsten Herrenteams. BTV-Damen im Pech.

Regionalliga Damen, BBZ Opladen II – Barmer TV 54:51. Die BTV-Damen haben in der Regionalliga einen Big Point im Abstiegskampf ganz knapp verpasst. Rückkehrerin Hannah Wischnitzki wurden nach einem Foul an der Drei-Punkte-Linie die fälligen drei Freiwürfe versagt – und somit die Chance auf den Ausgleich. „Das Foul war von der Seite und sehr hart. Da hätte man sogar ein unsportliches geben können“, sagte BTV-Trainer Dragan Ciric. Stattdessen pfiffen die Schiedsrichter nur ein „normales“ Foul und gaben Einwurf. So verloren die Wuppertalerinnen ein Spiel, das von der ersten bis zur letzten Minute an Spannung kaum zu überbieten war. Denn bis zur 23 Minute konnte sich kein Team mit mehr als drei Punkten absetzen. Dann brachten Wischnitzki und Franzi Goessmann den BTV erstmals mit fünf Zählern (35:30) in Führung. Doch Opladen drehte die Partie mit einem 11:2-Lauf zum 41:37 (27.). „Wir haben das ganze Spiel super mitgehalten, hatten keine Phase wie sonst so häufig, wo wir mal eingepennt sind“, sagte Ciric. Drei Minuten vor Schluss führten die Barmerinnen dann sogar mit 51:50. „Es war ein 50:50-Spiel. Die Moral der Mannschaft war super. Uns hat da einfach auch das Quäntchen Glück gefehlt“, sagte Ciric und fügte hinzu: „Mit der Leistung brauchen wir uns aber vor keinem zu verstecken.“ Die Hoffnungen auf einen Big-Point ruhen auf dem kommenden Heimspiel (Samstag, 16 Uhr, Heckinghausen) gegen die RheinStars Köln. 
BTV: Wischnitzki (8), Rose (6), Cabadakis (2), Arnold (6), Jauszok (4), Schäfer, Baumgartner (2), Minjoli (2), Goessmann (13), Hellmig (8).
Viertel: 16:18, 14:13, 15:12, 9:8.

2. Regionalliga, Herren, Telekom Baskets Bonn II - Barmer TV 73:74. In einer lange Zeit engen Partie gingen die BTV-Herren als verdienter Sieger vom Feld. „Wir hatten das Spiel am Ende unter Kontrolle. Da war der Sieg nicht mehr in Gefahr. Zuvor war es jedoch ziemlich ausgeglichen“, sagte BTV-Trainer Cem Karal. Sein Team kam schlecht in die Partie und lag schnell mit 5:16 (6.) hinten. Der BTV kämpfte sich jedoch zurück und ging durch einen Dreier von Nils Tünneßen zur Halbzeit in Führung (35:33). Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel zogen die Gäste dann im finalen Durchgang auf 66:56 (36.) davon. „Wir haben gut verteidigt, doch viel zu viele Freiwürfe verworfen und Korbleger danebengelegt“, sagte Karal. So verkürzte Bonn am Ende nochmal, ohne jedoch noch eine wirkliche Chance auf den Sieg zu haben. Angeführt von Jonos Saou brachten die Wuppertaler den Erfolg nach Hause. „Das Ergebnis sah doch knapper aus, als es am Ende war“, sagte Karal. Am kommenden Samstag (18 Uhr, Heckinghausen) empfangen die Barmer dann den Tabellennachbarn Bad Münstereifel.
BTV: Tünneßen (5), Saou (19), Walter (12), Bornschein, Vaitkus (7), Borkenhagen (10), Aeraki (8), Duhr, Neitzel (3), Freitag, Dahlhaus (10). 
Viertel: 19:11, 14:24, 16:19, 24:20.

Südwest Baskets – RheinStars Köln II 83:53. Die Baskets hatten mit den Gästen  keine Probleme und feierten einen Kantersieg. „Das war eine überzeugende Leistung von uns, definitiv die beste Saisonleistung“, sagte Südwest-Coach Sven Tomanek. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut. Denn in der Trainingswoche standen den Baskets aufgrund von Verletzungen und Krankheiten teilweise nur vier Spieler zur Verfügung. Zudem fielen dann noch Max Marcus (Knieprobleme) beim Aufwärmen und Marko Lovric (Wadenprobleme) nach der ersten Halbzeit aus. So stand aus der zweiten Mannschaft Paul Schubert im Kader. „Er hat sich gut eingefügt und am Ende des ersten und zweiten Viertels jeweils einen Buzzer-Beater (Treffer in letzter Sekunde, d. Red) getroffen“, sagte Tomanek. Angeführt wurden die Baskets vom überragenden Thomas Lehnen, der gegen seinen Ex-Verein mächtig aufdrehte. Zudem sorgte Manuel Keßen mit einigen Dunks für Highlights. Südwest führte nach 29 Minuten bereits mit 40 Zählern (71:31) und konnte im Schlussviertel einige Spieler schonen. „Sehr gutes Zusammenspiel, starke Defensive, uneigennützig gespielt. Ich komme aus dem Schwärmen kaum noch ‚raus“, sagte Tomanek. Der Lohn ist der Sprung auf Rang zwei, der am Samstag (18.15 Uhr) in Sechtem verteidigt werden muss.
SW: Lovric, Urspruch (9), Lehnen (27), Schroeder, Marcus M., Marcus F. (6), Azzouz (10), Ekong (4), Schubert (10), Keßen (17).
Viertel: 26:10, 21:16, 24:9, 12:18.

(pek)