Stojanovic trifft beim 12:12 sieben Mal für die SGW Wuppertal/Solingen

Wasserball : Stojanovic trifft beim 12:12 sieben Mal für die SGW

Der Wasserball-Zweitligist holt in einem ausgeglichenen Spiel einen Punkt und darf sich bei seinem Torjäger bedanken.

Einen Punkt brachte die Wasserball-Startgemeinschaft von Wasserfreunde und dem SC Solingen vom Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga beim SV Lünen 08 mit. Am Ende einer über die gesamte Spielzeit ausgeglichenen Partie stand es 12:12-Unentschieden.

Keine Mannschaft konnte sich in den vier Vierteln nennenswerte Vorteile erarbeiten. Schon im ersten Viertel, das 4:4 endete, deutete es sich an, dass es ein enges Ergebnis geben würde. Geprägt war die Begegnung im kleinen Becken des Lippebades vor allem durch harten körperlichen Einsatz auf beiden Seiten. Die SGW ließ sich aber zu keiner Zeit hiervon provozieren und zeigte sich alles in allem sehr diszipliniert. Betreut wurde die Mannschaft in Abwesenheit des in Urlaub befindlichen Trainers Steffen Ingignoli von Wasserfreunde-Wasserballwart Martin Kraus, der nach dem Abpfiff mit dem einen Punkt nicht ganz zufrieden war, obwohl die Bergischen durchaus ein gutes Spiel ablieferten. „Nachdem wir eine Minute vor dem Ende der Partie noch 12:11 geführt hatten, kassierten wir wegen eines Deckungsfehlers noch den Ausgleichstreffer. Das hätte nicht passieren dürfen“, haderte Martin Kraus mit dieser spielentscheidenden Unaufmerksamkeit der SGW-Abwehr kurz vor der Schlusssirene. Dass zumindest ein Punkt mit ins Bergische Land mitgenommen werden konnte hatte die SGW in erster Linie Jure Stojanovic zu verdanken, der sieben der zwölf SGW-Tore erzielte. Für die restlichen Treffer sorgten Cristian Offermann, Mats Kunz, Corvin Stiebing und zweimal Lukas Fürth. An der Tabellensituation änderte sich durch dieses Ergebnis nichts. Die Bergischen bleiben Fünfter mit jetzt 3:3 Punkten, Lünen liegt weiterhin auf dem neunten und damit vorletzten Rang.

SGW: Finn Burgsmüller, Jannis Quell, Christian Offermann (1 Tor), Finn Quell, Benjamin vom Bauer, Tobias Beckmann, Michael Pogrebinski, Lars Hebbecker, Mats Kunz (1), Lukas Fürth (2) Jure Stojanovic (7), Corvin Stiebing (1)

(pek)