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Stadtmeisterschaft ohne einige Asse, aber mit großer Beteiligung

Stadtmeisterschaft ohne einige Asse, aber mit großer Beteiligung

Von heute bis 10. September wird beim Wuppertaler TC aufgeschlagen. Angesichts der großen Meldezahl stellt auch der TC Dönberg seine Anlage zur Verfügung.

Wuppertal. Gerade sind beim SV Bayer die 31. Certoplast Open mit dem ersten Turniersieg von Katharina Rath (Bayer Leverkusen) und dem fünften von Mario Lesic (Mülheim Dümpten) zu Ende gegangen, da steht mit den 47. Wuppertaler Stadtmeisterschaften das nächste Tennis-Großereignis vor der Tür. 275 Meldungen hat Ausrichter Wuppertaler TC für die von heute bis 10. September an der Horather Schanze stattfindenden insgesamt 21 Wettbewerbe (15 Einzel und sechs Doppel) erhalten. Damit wurden selbst die kühnsten Erwartungen des Organisationsteams um Turnierleiter Thomas Drees übertroffen.

Zwar fehlen mit Abo-Sieger Matthias Schramm (Blau-Weiß Elberfeld), der Hallen-Stadtmeisterin Jutta Bornefeld (SV Bayer), der Vorjahresfinalistin Eugenia Enns (Weißblau Bemberg) oder den sturmerprobten Recken Friedel Caplan (Bayer) oder dem erkrankten Egon Eldring (Grün-Weiß Elberfeld) einige prominente Namen im Feld, doch findet dieser Höhepunkt und Abschluss der großen Turniersaison in Wuppertal auch überregional immer größere Beachtung.

Dass bei der Turnierleitung auch jede Menge Sonderwünsche eingegangen sind, dokumentiert die von WTC-Sportwart Michael Prochiner aufgestellte Liste mit cirka 140 Bitten und Anregungen, wann die Cracks zu spielen gedenken. Am Donnerstag geht es nun um 16 Uhr los. Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit und der großen Teilnehmerzahl wird nicht nur beim WTC gepielt, sondern werden auch etliche Spiele 710 Meter Luftlinie entfernt beim TC Dönberg stattfinden.

In der offenen Herren-Disziplin ist Vorjahressieger Vincent Wollweber (BW Elberfeld) an Nummer eins gesetzt, vor Tobias Sprenger (TC Eigen-Stadtwald) Bastian Cornelius (Gold-Weiß) und Alexander Kerber vom SV Bayer, der mit 37 auch die meisten Aktiven gemeldet hat.

Bei den Damen der offenen Klasse führen Sandra Hein (RW Bad Honnef) und Vorjahressiegerin Lauren Wagenaar (NBV Velbert) die Setzliste an. Größer ist der Andrang im B-Feld bei Damen und Herren, wo der Tennis-Nachwuchs um Lorbeeren kämpft.

Bei den Herren 30 möchte der an Nummer zwei gesetzte Jörg Schüller (SV Bayer) gern einen weiteren Titel erkämpfen, und auch bei den Damen 40 ist das Teilnehmerfeld in den vergangenen Jahren stets gewachsen, so dass Dauer-Siegerin Sylvia Hüttemann (WTC) sogar diesmal hinter Thea Boos (DSD Düsseldorf) nur an Nummer zwei gesetzt ist und sich gegen immer größere Konkurrenz durchsetzen muss.

Die Altersklassen reichen bei den Herren im Einzel wie im Doppel bis zu 70 Jahren.

Der Eintritt zum großen Familienfest im Wuppertaler Tennis ist an allen Tagen frei.