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Spannung herrscht in der Wuppertaler Kreisliga A oben wie unten

Fußball-Kreisliga : Spannung herrscht in der Kreisliga oben wie unten

Die halbe Liga kämpft gegen den Abstieg.

Viel Spannung verspricht die Restrunde der Kreisliga A, die am Sonntag startet. Mit dem SV Bayer und dem SC Sonnborn kämpfen zwei Lokalrivalen an der Tabellenspitze um den Aufstieg. „Wir freuen uns auf die Rückrunde und wollen unsere Serie bestätigen“, meint das Sonnborner Trainerteam Schulz/Stroms, das mit Rückkehrer Nabil Aouni an Qualität in vorderster Front hinzugewonnen hat. Auf dem Papier bleibt Wintermeister Bayer mit seinem prominent bestückten Kader, der durch Henock Manata, Ans Al Khalil und Björn Beckmann weiter Zuwachs hat, dennoch Favorit auf Platz eins. „Wir werden alles dafür geben, am Ende da zu stehen, wo wir momentan stehen", sagt Trainer Luciano Velardi.

Dicht auf den Fersen ist dem Spitzenduo aber auch der SC Velbert II, der am Sonntag Grün-Weiß Wuppertal zu Gast hat. „31 traumhafte Punkte würden wir gerne nochmal holen, das wird aber sauschwer“, meint GW-Trainer Clark Schworm, der mit Sohn Robin (SCS) und Sergen Isler (VFB Schwelm/Archivfoto Fries) zwei Zugänge begrüßen durfte. Neben den Oberbarmern überraschte der FSV Vohwinkel II bislang ebenfalls positiv, das Abstiegsgespenst spukt in diesem Jahr an der Lüntenbeck voraussichtlich nicht, mit Dustin Sirrenberg haben die Füchse die Torwart-Baustelle aus der Hinserie schließen können.

Fast die halbe Liga plagt sich derweil mit Abstiegssorgen herum, weil vier oder fünf Mannschaften am Saisonende absteigen könnten. Der neuformierte Bezirksliga-Absteiger SV Jägerhaus-Linde will davon aber nichts wissen. „Ich erwarte mindestens die gleiche Punkteausbeute wie in der Hinserie und den damit verbundenen Klassenerhalt“, fordert Trainer Richard Wehr, der sich weiter auf die Dienste von Torjäger Matthias Gilsbach (20 Treffer) verlassen kann. Brenzliger sieht es für die beiden anderen Südhöhen-Teams vom SSV Sudberg und TSV Ronsdorf II aus. Auch deshalb hat Sudberg sechs Neue (unter anderem Thierno Balde und Jens Bent für die Offensive) verpflichtet. „Das sind Spieler, die uns sofort weiterhelfen“, ist sich Trainer Daniel Reuter sicher. Stück für Stück aus dem Keller will sich auch der TSV Union mit Trainer Ünsal Bayzit arbeiten, beim Härtestest gegen den SC Sonnborn gab es einen 3:1 Sieg. „Ich will das nicht überbewerten, bin aber trotzdem zuversichtlich. Wir müssen aber von Anfang an voll da sein", meint Bayzit.

Die Klasse halten möchte mit dem SV Heckinghausen die neben der Zebra-Reserve jüngste Mannschaft der Liga. Dabei helfen soll unter anderem Alpha Diallo, der beim ASV in der Bezirksliga Stammspieler war. „Die Stimmung in der Mannschaft ist super. Wir haben jetzt 15 Endspiele und wollen schnellstmöglich ein Polster schaffen", so das Trainerteam Wischnewsky/Amouchi. Eng werden könnte es auch für Aufsteiger Hellas und den BV 85 Azadi, wobei beide vor der Winterpause noch punkten konnten und auf ihrer heimischen Asche ein unbequemer Gegner bleiben. mkp

(mkp)