Fußball-Kreisliga Hellas feiert Premierensieg an der Grundstraße

Wuppertal · Grün-Weiß und der TSV Union stehen an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A.

 Die schmucke Sportanlage an der Grundstraße ist Heimspielort für den CSI Milano und den SV Hellas.

Die schmucke Sportanlage an der Grundstraße ist Heimspielort für den CSI Milano und den SV Hellas.

Foto: Fries, Stefan (fri)

Hellas Wuppertal - TSV Ronsdorf II 2:0 (1:0). Die Asche auf der Clausewitzstraße ist endgültig Geschichte - erstmals in einem Pflichtspiel durfte Hellas Wuppertal auf dem neuen Kunstrasen an der Grundstraße ran. Ihre Premiere versüßten sich die Griechen mit drei Punkten gegen personell gebeutelte Ronsdorfer. In einem insgesamt chancenarmen Spiel brachte Nikolaos Lainas die Hausherren schon früh (9.) mit einem schönen Freistoßtreffer in Führung. Bei den Zebras fehlte über weite Strecken die Durchschlagskraft, zu allem Überfluss produzierte Maximilian Stokowy (74.) noch ein Eigentor, das die Entscheidung bedeutete - Hellas hatte den Angriff, der zum Tor führte, zuvor schön herausgespielt. „Es war insgesamt kein gutes Spiel, aber Hauptsache wir haben gewonnen. Jetzt können wir ab nächster Woche endlich mehr trainieren und nehmen die Euphorie mit", sagte Hellas Spielertrainer Athanassios Bampakos. Sven Kaiser, Trainer der Zebras, meinte: „Eine bittere Niederlage, die uns aber nicht umwerfen wird."

TSV Union - ASV Wuppertal 3:0 (1:0). Eine gute Leistung und sechs Punkte nach zwei Spielen - Unions Trainer Ünsal Bayzit war entsprechend zufrieden: „Das war heute schon besser als vor zwei Wochen gegen Jugoslavija. Auch wenn wir die Partie früher hätten entscheiden müssen, macht mir die Leistung Mut für die kommenden Wochen." Der im ersten Durchgang überlegene TSV Union ging erst kurz vor der Pause durch Emre Bayraktar (42.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel hatten beide Mannschaften ihre Gelegenheiten. „Das war im Rahmen unserer Möglichkeiten ein solider Auftritt von uns, wir haben den Gegner durch grobe Fehler aber zu Toren eingeladen", sagte Dirk Müller, sportlicher Leiter des ASV. Serafin Rossa machte mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss (80. und 89.) den Deckel drauf.

SSV Sudberg - BV 1885 Azadi 3:2 (2:0). Aufatmen beim SSV Sudberg, der nach der 1:4-Derbyniederlage vergangene Woche (beim SV Jägerhaus-Linde) nun den ersten Saisonsieg einfahren konnte. Grundlage dafür bildeten bereits zwei Treffer in der ersten Hälfte durch Marvin Wolter (22.) und Stefano Sinicropi (35.). Azadi wachte nach Wiederbeginn auf und konnte durch Selim Tax verkürzen (61.), musste aber unmittelbar danach das 1:3 durch Kevin Becher schlucken. Mazen Sadiehs Anschlusstreffer (88.) kam zu spät. Daniel Reuter, Trainer des SSV, meinte: „Das war eine gute und solide Mannschaftsleistung. Das Endergebnis spiegelt aber nicht den Spielverlauf der 90 Minuten wider." Vor allem über den ersten Durchgang ärgerte sich Gökhan Güner, zweiter Vorsitzender von Azadi. „Den haben wir komplett verschlafen. Ich hoffe, nächste Woche machen wir es besser."

SV Jägerhaus-Linde - FK Jugoslavija 0:1 (0:0). Durch das Tor des Tages von Hazim Dezic (33.) entführte Jugoslavija etwas überraschend drei Zähler - die ersten Punkte in der laufenden Saison. Die im ersten Durchgang schwachen Hausherren waren mit Anpfiff der zweiten Hälfte deutlich besser in der Partie, vergaben aber einige gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. Lindes Trainer Sven Heinzer machte vor allem die personelle Not zu schaffen. „Wir laufen auf dem Zahnfleisch und hatten nur elf Spieler zur Verfügung - beide Torhüter mussten von Anfang an spielen. Wir sind froh, dass wir kommende Woche spielfrei haben und danach ein paar Jungs zurückkehren.“