Meinung So schnell dreht sich der Wind

Meinung | Wuppertal · Last-Minute-Tore bleiben im Wuppertaler Fußball ein Thema. Das Regionalliga-Team des WSV profitierte diesmal nicht, gerät weiter ins Hintertreffen. Um die Flinte ins Korn zu werfen, ist es aber noch zu früh.

 Gegen Aachen hofft der Wuppertaler SV am kommenden Samstag noch eimmal auf ein gut gefülltes Stadion. Es wäre ein guter Zeitpunkt, um Boden gutzumachen.

Gegen Aachen hofft der Wuppertaler SV am kommenden Samstag noch eimmal auf ein gut gefülltes Stadion. Es wäre ein guter Zeitpunkt, um Boden gutzumachen.

Foto: Gunnar Frankenberg

2:1 schien am Wochenende das Fußballergebnis der Stunde aus Wuppertaler Sicht. 2:1 gewannen A- und B-Jugend des Wuppertaler SV, mit 2:1 hatte Landesligist Cronenberger SC die Nase knapp vorn. Zweimal fiel der entscheidende Treffer erst in den letzten Minuten. Etwas, was dem Regionalliga-Team des WSV in dieser Saison schon häufig gelungen ist, am Samstag aber verwehrt blieb. Die Spitze muss der selbst erklärte Aufstiegsanwärter mittlerweile mit dem Fernglas anpeilen, tut aber gut daran, von Spiel zu Spiel zu denken. Zumal das nächste zu Hause gegen Aachen in sich noch einmal einen großen Wert hat. Erinnern wir uns an den Auftakt vor 27 000 Zuschauern am Tivoli, als der WSV glücklich mit 2:1 gewann, eine Positiv-Serie startete, während Aachen seinen ebenfalls hochgesteckten Zielen danach noch lang hinterlief. Inzwischen hat sich das in beiden Fällen gedreht, was aber auch zeigt, dass in dieser verrückten Liga noch viel möglich ist. Kopf hoch! Im Wuppertaler Fußball gibt es oben nur den WSV. Und den gilt es hochzuhalten.

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