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Simona Janke ist Achte der Jahresrangliste

Simona Janke ist Achte der Jahresrangliste

Im Radsport machten aber auch Talente auf sich aufmerksam.

Die Wuppertaler Radrennfahrer schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Neben den etablierten Assen, die ihre guten Positionen in den amtlichen „Rose“-Ranglisten untermauerten, setzen sich auch neue Talente in Szene. Nach wie vor bleibt Simona Janke (Endspurt 08) der Primus des Bergischen Straßenrennsports. Als Spitzenfahrerin in der Frauen-Eliteklasse wird sie zum Jahresende als Nummer acht in Deutschland geführt. Mit sechs Saisonsiegen (unter anderem bei „Rund um Köln“), zwölf weiteren Podestplätzen sowie etlichen Platzierungen unter den ersten Zehn war sie, geht man nach der erreichten Punktzahl, in 2017 erfolgreicher als manche Profifahrerin. Allerdings hatte Janke keine Auslandseinsätze und fuhr die Punkte ausschließlich auf deutschen Straßen ein.

Das Wuppertaler „Adam Donner Master Racing Team“ hat sich im nationalen Senioren-Bereich zu einer festen Größe geformt. Mit Rainer Beckers (Rang drei, 15 Siege), Frank Meeßen (Neunter) und Dirk Trautmann (Zehnter) befinden sich gleich drei Fahrer unter den deutschen Top-Ten. Auch Stefan Linke (18.) und Andreas Vach (22.) trugen mit ihren Siegen zum sehr guten Mannschaftsergebnis bei. Beckers, in den vergangenen fünf Jahren jeweils Deutschlands Nummer eins, hatte vor einem Jahr eine radikale Kürzung des Trainingspensums angekündigt. Immerhin sprang bei „angezogener Handbremse“ noch Rang drei heraus. Jürgen Sopp (RC Musketier) und Achim Janke (Endspurt 08), die beide den heimischen Straßensport über Jahre hinweg prägten, waren zwar auch in diesem Jahr aktiv, ließen es aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen jedoch langsamer angehen.

Die nächste Rad-Generation im Tal lässt nicht auf sich warten. Mit Ben Vaupel (Endspurt) sowie Ben Felix Jochum (U15) und Paul Gehrke (U17, beide Musketier) gibt es viel versprechende Talente im Schülerbereich. Alle drei bewiesen, dass sie sowohl Straßenrennen ihren Stempel aufdrücken können, sich im Gelände durchsetzen und auch auf der Bahn erfolgreich sein können. Wie Magdalena März (U15, Endspurt) stieg auch der Franzose Nassim Lagrou (U19, Musketier) erst Mitte der Saison ins Renngeschehen ein. Beide machten ebenfalls durch gute Leistungen und Ergebnisse auf sich aufmerksam. ws