Schwimmen: Susanne Jedamsky trainiert Bayer-Nachwuchs

Schwimmen: Susanne Jedamsky trainiert Bayer-Nachwuchs

Wuppertal. Zu Beginn der Wintersaison konnte die Schwimmabteilung des SV Bayer die Lücke schließen, die durch das Ausscheiden von Trainer Stefan Hugk im Nachwuchsbereich entstandene war.

Mit Susanne Jedamsky konnte die Wunschkandidatin gewonnen werden. Susanne Jedamsky ist im deutschen Schwimmsport keine Unbekannte. Ihre Karriere als Schwimmerin begann sie in Norddeutschland, bevor sie Ende der siebziger Jahre nach Koblenz wechselte, wo sie den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte, der sie bis 1982 angehörte. Anschließend schwamm sie noch einige Jahre in Saarbrücken, bevor sie im Alter von 20 Jahren den Hochleistungssport aufgab und ein Sportstudium begann. Bis 1991 arbeitete Susanne Jedamsky im Saarland als Vereins- und Verbandstrainerin, wechselte dann zum Olympiastützpunkt Hamburg, wo sie sechs Jahre tätig war. Familiäre Gründe führten sie 1997 zurück nach Koblenz, wo sie 13 erfolgreiche Trainerjahre erlebte.

Erste Kontakte nach Wuppertal knüpfte Susanne Jedamsky bereits vor zwei Jahren. Dass sie nun doch den Sprung an die Wupper schaffte, freut sie sehr. "Die Möglichkeiten in Wuppertal sind weitaus besser als in Koblenz. Die Schwimmhallenkapazität ist relativ optimal. Was optimiert werden muss, ist die Nutzung der ebenfalls optimalen Sporthallen auf Küllenhahn, die aber durch Schulen und anderen Vereinen stark frequentiert sind. Da Wuppertal im Schwimmen Bundesnachwuchs-Stützpunkt ist und das Athletiktraining eine ganz große Rolle spielt, wären Verbesserungen sehr wichtig", sagt Susanne Jedamsky. Beim SV Bayer ist sie für die zweite Trainingsgruppe verantwortlich, die aus Nachwuchsschwimmern überwiegend des Jahrganges 1997 besteht. Darüber hinaus ist sie für die Sichtung weiterer Nachwuchsgruppen zuständig und soll die Nachwuchsförderung vor Ort mit Konzepten des Schwimm-Verbandes NRW und dessen Landestrainer Jürgen Verhölsdonk verknüpfen. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Zusammenarbeit mit den anderen Bundesnachwuchsstützpunkten in NRW. "Bei dem Potenzial an Möglichkeiten und Rahmenbedingungen sowie der Anzahl der in Wuppertal vorhandenen, talentierten Kinder werde ich versuchen, den Schwimmsport auf ein noch höheres Niveau zu bringen", sagt Susanne Jedamsky über ihr ehrgeiziges Ziel. pek

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