6. Schwebebahnlauf: Schwebebahnlauf: Tipps für die letzten Tage vor dem Rennen

6. Schwebebahnlauf : Schwebebahnlauf: Tipps für die letzten Tage vor dem Rennen

Die WZ gibt Tipps für die Tage vor dem Wettkampf.

Wuppertal. Nicht einmal eine Woche, bis der Startschuss zum sechsten Schwebebahnlauf auf der B7 in Barmen fällt. Dabei gehen nicht wenige Firmenläufer das erste Mal auf die Strecke, für manche ist es vielleicht sogar der erste Start bei einem Rennen mit Zeitmessung überhaupt. Nun gilt es, den Trainingsumfang und auch die Intensität zu reduzieren, damit der Körper Zeit hat, sich von den Belastungen der Vorwochen zu erholen.

Das bedeutet aber nicht, dass in den letzten Tagen vor einem Wettkampf gar nicht mehr trainiert werden sollte. Nun sollten keine langen Einheiten mehr absolviert werden. Tempotraining ist absolut tabu.

Einer der größten Anfängerfehler ist es, in der Woche vor einem Laufwettbewerb Trainingseinheiten nachholen zu wollen. Denn nur ein ausreichend erholter Körper kann Höchstleistungen bringen. Angesagt sind lockere Läufe, vielleicht ein wenig Radfahren auf der Nordbahntrasse oder auch ein paar Bahnen ziehen in der Schwimmoper oder einem der Wuppertaler Freibäder.

In Sachen Ernährung sollte man nun keine Experimente mehr machen. Spezielle Wettkampfnahrung sollte bereits im Tempotraining im Rahmen der Vorbereitung ausprobiert worden sein, wenn man sie denn für unabdingbar hält. Wer Angst vor dem Zuckertief hat, ist über die Fünf-Kilometer-Distanz mit einem Stück Traubenzucker in der Tasche der Laufhose ebenso gut bedient wie mit einem Powergel.

In der Woche vor dem Wettkampf gilt: Auf zu viel Koffein verzichten, lieber mal einen Kräuter-, Früchte oder Rooibostee aufsetzen. Alkohol sollte am besten gar nicht oder zumindest sehr eingeschränkt konsumiert werden. Gegessen werden sollte ballaststoffarm, also Fleisch, Reis, Nudeln, aber auch Kartoffeln oder zum Beispiel Bananen.

Viele Sportler unterschätzen den Faktor Schlaf. Schon in der Woche vor dem Wettkampf sollte auf ausreichend Schlaf geachtet werden. Denn nicht selten kommt es vor, dass man in der Nacht vor der Laufveranstaltung vor lauter Aufregung nicht so gut schlafen kann. Wer bereits die ganze Woche ein Defizit angehäuft hat, ist nicht genügend ausgeruht, um Höchstleistung zu erbringen.