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Schwebebahnlauf am 21. Juni kann wohl nicht wie geplant stattfinden

Breitensport : Schwebebahnlauf am 21. Juni ist in der Schwebe

Die Ordnungsverfügung für Großveranstaltungen betrifft auch den Lauf.

Auch der Schwebebahnlauf ist jetzt vom Coronavirus eingeholt worden. Wuppertals größte Laufveranstaltung wird aller Voraussicht nach am 21. Juni nicht stattfinden können, und wenn, dann nicht in der bisherigen Form mit bis zu 7000 Teilnehmern. Silvia Kramarz, Cheforganisatorin und Vorsitzende des Vereins Schwebebahnlauf, hat am Mittwoch wie auch andere Veranstalter einen Anruf des Ordnungsamts bekommen, wonach alle Großveranstaltungen auf unbestimmte Zeit untersagt werden. Ein entsprechender schriftlicher Erlass werde folgen. „Ich habe zunächst einmal alle Sponsoren angeschrieben“, so Kramarz, die sich bemüht, klaren Kopf zu bewahren. „Keiner kann sagen, wie lange die Corona-Krise dauert. Aber es gibt auch eine Zeit danach und da sind wir gefordert, das positive Gemeinschaftsgefühl und unsere Region zu stärken“, so Kramarz. Die Idee „Füreinander, miteinander, bewegen …“, dürfe jetzt nicht auf der Strecke bleiben.

Natürlich mache sie sich Gedanken, wie das zu bewerkstelligen sei, ob es etwa einen kleineren Lauf geben könne, mit jeweils nur einer begrenzten Anzahl von Startern pro Team oder alternative Termine später im Jahr. Der Druck, der auf dem Verein laste, sei enorm, da gehe es auch darum, ob der Verein die Folgen einer generellen Absage überleben könne.

Bisher sind bereits 18 Teams und insgesamt 700 Starter angemeldet. Das Anmeldeportal für den Lauf wurde vorerst geschlossen. Betreiber Davengo, in Wuppertal, wie bei vielen großen Läufen auch für die Zeitnahme zuständig, hat derzeit mit vielen Absagen zu kämpfen, unter anderem die des Berlin-Halbmarathons in drei Wochen. Dabei gibt es in den Bundesländern unterschiedliche Aussagen darüber, für wie lange die aktuelle Beschränkungen wegen Corona vorerst gelten.