Fußball: Schnee: Viele Spielausfälle im Wuppertaler Amateurfußball

Fußball : Schnee: Viele Spielausfälle im Wuppertaler Amateurfußball

Landesligastart beim CSC fällt wohl aus. Der FSV ist gut vorbereitet. Spiele im Jugendniederrheinpokal sind bereits abgesagt.

Eigentlich soll es in der Fußball-Landesliga ab Sonntag für die beiden Wuppertaler Vertreter Cronenberger SC und FSV Vohwinkel wieder um Punkte gehen, doch der Winter macht zumindest die Austragung des Cronenberger Heimspiels gegen den Rather SV mehr als unwahrscheinlich. Die offizielle Absage dürfte nur noch Formsache sein. Der Platz an der Hauptstraße ist tief verschneit.

Abgesagt sind auch bereits Spiele im Niederrheinpokal von A-, B- und C-Jugend, die am Wochenende auch mit Wuppertaler Beteiligung stattfinden sollten. Bereits abgesagt sind die Partien: A-Jugend: WSV - Hamborn 07, B-Jugend: VfL Rhede - WSV; C-Jugend: SV Bayer Wuppertal - Essen-Schönebeck.

CSC beklagt noch viele Verletzte und fehlende Freigaben

Der Cronenberger SC pendelt derzeit zum Training mal wieder zwischen Fitnessräumen und anderen, noch bespielbaren Fußballplätzen. Immerhin: Eine Spielabsage am Sonntag käme den Cronenbergern zumindest aus personeller Sicht entgegen. Zum bereits ordentlich gefüllten Lazarett gesellen sich nun noch Torhüter Damir Ivosevic, der mit Kapselverletzung mindestens zwei Wochen ausfällt, und Zugang Dustin Kinkler mit Muskelfaseriss. Bei Alen Ruzics Verletzung, die er sich im Finale des Bayer-Hallen-Turniers zugezogen hat, könnte es sich im schlimmsten Fall sogar um einen Kreuzbandriss im linken Knie handeln - die genaue Diagnose steht noch aus. Niklas Burghard, Kabiru Mohammed und Julian Kanschik sind nach ihren Verletzungen noch keine Option. Das kann durch die drei Zugänge vom FC Wetter - Kinkler, Florian Ricken und Eliot Cakolli nun noch nicht einmal abgefedert werden. Der FC Wetter hat ihnen, wie vom CSC am Freitag zu hören war, die Freigabe verweigert. Besonders schwerwiegend wäre das im Fall Ricken, der nun den verletzten Stammtorwart Ivosevic ersetzen müsste, aber ohne Einigung zwischen beiden Vereinen erst im Sommer spielen dürfte. Bei Eliott Cakolli würde das bis 22. Februar gelten, bei Kinkler bis April. Drei Testspiele absolvierte der CSC in den vergangenen Wochen - gegen die Oberligisten TuRu Düsseldorf und Sportfreunde Baumberg gab es Niederlagen, bei Bezirksligist 1.FC Wülfrath ein deutliches 7:1. Die Rückkehr in die Oberliga ist das erklärte Ziel des Cronenberger. (jpt)

Vohwinkeler haben besonders
die Offensive verstärkt

Der FSV Vohwinkel möchte dagegen möglichst schnell den Anschluss ans Tabellenmittelfeld finden und schon am Sonntag in Düsseldorf beim DSC 99 den Grundstein für eine erfolgreiche Restrunde legen. Ob das Spiel stattfinden kann, scheint derzeit noch offen. Trainer Thomas Richter bereitet seine Mannschaft vor, als ob gespielt wird. Am Dienstag konnte sie  noch auf den Platz in Vohwinkel trainiern. Am Mittwoch ging es in die Soccerhalle wo auch am Freitag noch einmal trainiert werden soll. Richter darf zudem positiv gestimmt sein, weil alle Spieler des Kaders einsatzfähig sind. Das gilt auch für die sechs Winterzugänge, welche den FSV auf dem Weg ins Tabellenmittelfeld deutlich verstärken. Mit den Rückkehrern Toni Zupo, Atsushi Kanahashi und Sandro Avanzato sollte insbesondere die Offensive deutlich aufgewertet sein. Hinzu kommen bekanntlich noch Torhüter Jonas Derrix aus Amern, Jens Perne vom Cronenberger SC sowie Benjamin Wünschmann, den es wie Zupo vom TVD Velbert in die Lüntenbeck zog. Sollte am Sonntag gespielt werden, erwartet Richter eine ähnlich starke Leistung wie im letzten Test bei Oberligist TuRU, dem man am Sonntag ein 2:2 abtrotzen konnte.

Auch für den DSC wäre die Partie am Sonntag (15 Uhr, Windscheidstraße) aber richtungweisend. Die Düsseldorfer sind Vorletzter, stehen allerdings nur zwei Punkte schlechter als der FSV Vohwinkel, der auf Tabellenplatz 14 knapp über der Abstiegszone rangiert.(jpt)

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