Schiri in Wuppertal fühlt sich unwohl und bricht Fußballspiel ab

Spieltagsgeflüster : Schiri fühlt sich unwohl und bricht Kreisliga-Partie ab

Einen Spielabbruch wegen Unwohlseins des Schiedsrichters gab es am Sonntag bei der Kreisliga-B-Spitzenspiel zwischen dem CSI Milano und den Sportfreunden Dönberg. In der Kreisliga A setzt sich ein Spitzenquartett ab.

Kurz vor der Pause fühlte sich der Unparteiische „gesundheitlich unwohl“ und pfiff ab. Die Partie muss zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Der Wuppertaler Schiedsrichter Robin Braun durfte sich am Montag bereits über seinen dritten Einsatz in der 2. Bundesliga als Schiedsrichterassistent freuen. Bei der Partie Hannover 96 gegen den SV Darmstadt (1:2) sorgte ein zurückgenommener Treffer in der 90. Minute für ordentlich Zündstoff. Direkt beteiligt war Braun daran aber nicht, weil Hauptschiedsrichter Thomsen die Kugel vor dem Hannoveraner Treffer an den Rücken geprallt war. Die neue Regelauslegung besagt, dass der Schiedsrichter keine „Luft“ mehr ist. Richtig entschieden, doch 96 fühlte sich trotzdem verschaukelt.

Nach einer turbulenten Hinrunde in der Bezirksliga liebäugeln noch fünf Teams mit dem Aufstieg, erfreulicherweise mit dem FSV Vohwinkel und dem TSV Ronsdorf auch zwei Wuppertaler Vertreter, die direkt hinter Spitzenreiter 1.FC Wülfrath rangieren. Der TSV blieb durch das 3:1 im Derby gegen Germania zum zehnten Mal in Folge ungeschlagen, gewann dabei neun Mal. Der FSV Vohwinkel konnte im Heimspiel gegen Bergisch Born seine Serie, ohne Gegentor zu bleiben, nicht verteidigen, freut sich aber nach dem 4:1-Sieg über den zweiten Tabellenplatz. Torwart Bastian Kuhnke verlässt die Zebras im Januar Richtung Australien. Verpflichtet wurde für ihn Yannick Radojewski.

In der Kreisliga A setzt sich ein Spitzenquartett ab. Dazu gehören mit dem SV Bayer und dem SC Sonnborn zwei Wuppertaler Mannschaften. Während Bayer gegen Rot-Weiß Wülfrath mit 2:1 gewann, entschieden die Sonnborner das Duell gegen Grün-Weiß Wuppertal mit 4:0 für sich. Kein gewöhnliches Spiel war es für GW-Trainer Clark Schworm, schließlich traf er neben seiner alten Liebe auch auf seinen Sohn Dennis, der das SCS-Gehäuse hütet. „Das war eine saubere Geschichte heute, es gab auch kein Theater wegen Robins Wechsel (der dritte Schworm wechselt in der Winterpause von Sonnborn zu Grün-Weiß, Anm. d. Red.)“, so Clark Schworm. mkp, ryz, lars