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RV Endspurt muss Radtouristikfahrt absagen

Radfahren : Radtouristik: Endspurt sagt Fahrt ab

Nun fehlen Einnahmen um eine Rennveranstaltung im September zu finanzieren. Umso mehr werden Sponsoren für das Format gesucht.

Zuletzt im Jahr 2000 hatte der RV Endspurt Wuppertal seine traditionsreiche Radtouristikfahrt absagen müssen - damals wegen Schneefalls. Nun ist klar, dass die diesjährige Austragung der Corona-Pandemie zum Opfer fällt. Der Verein hat sich zur Absage der für den 10. Mai geplanten Veranstaltung entschieden. Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen gehofft, eine Austragung der Breitensportveranstaltung unter „Coronabedingungen“ mit Abstandsgebot realisieren zu können. Mit Einzelstarts an bis zu fünf Streckenabschnitten sollten die Teilnehmer nach den Regeln der „Sozialen Distanz“ aufgeteilt werden. Doch mögliche Lockerungen der derzeitigen Beschränkungen kommen zu spät. Eine theoretische Möglichkeit besteht, die Veranstaltung im Herbst nachzuholen. „Fest steht, die Absage der RTF im Frühjahr bedeutet für uns als Verein - der seit Jahrzenten aktiv ins Renngeschehen in NRW eingebunden ist - einen herben Verlust“, kommentiert der 2. Vorsitzende Frank Sühlfleisch. „Mit der RTF haben unsere Mitglieder in den vergangenen Jahren mit die finanzielle Grundlage erarbeitet, um in der zweiten Jahreshälfte unser Traditionsstraßenrennen auszurichten.“ Derzeit plant der Verein den Start für den 20. September 2020 mit voraussichtlich neuer Strecke (bisher Rundkurs in Langerfeld). Es sollen Fahrer aus allen Lizenzklassen bis zu den Topfahrern der Eliteklasse teilnehmen können. Um das Rennen, bei dem Fahrer aller Lizenzklassen teilnehmen können, überhaupt starten zu können, werden jetzt dringend Sponsoren gesucht. Red