RSC setzt seinen Lauf in Düsseldorf fort

RSC setzt seinen Lauf in Düsseldorf fort

Rollhockey: Erstligist ist nach dem 9:3 jetzt schon Sechster. Heute Nachholspiel beim SC Moskitos.

Herren-Bundesliga: TuS Düsseldorf — RSC Cronenberg 3:9 (0:3). Durch den überraschend klaren Sieg beim bisherigen Tabellenzweiten, dem man im Hinspiel noch mit 4:12 unterlegen gewesen war, kommen die Löwen ihren Saisonziel Platz sechs und damit Europapokalteilnahme immer näher. Mit einem Sieg im Nachholspiel beim noch sieglosen Wuppertaler Nachbarn SC Moskitos (20 Uhr, Halle am Kothen) könnten die Cronenberger heute sogar Platz fünf erobern.

Mit einem Doppelschlag durch den spanischen Zugang Otto Platz und Spieltrainer Jordi Molet nach sechs Minuten traf der RSC die Düsseldorfer ins Mark. Die rannten danach wütend an, scheiterten jedoch immer wieder am dritten RSC-Spanier Eric Soriano im Tor. Als Mannschaftskapitän Kay Hövelmann kurz vor und erneut Otto Platz kurz nach der Pause auf 4:0 erhöhten, war die Vorentscheidung gefallen. Düsseldorf gab sich zwar nicht auf, kam nun auch zum ersten Treffer, aber der RSC ließ sich nicht mehr beirren und zog durch zwei herrliche Tore von Benni Nusch und Youngster Lucas Seidler weiter davon. Otto Platz und zweimal Jordi Molet zeigten sich anschließend auch sicher vom Punkt, verwandelten insgesamt drei Penalties, so dass über den verdienten Sieger der Partie nie mehr Zweifel aufkamen.

HSV Krefeld — SC Moskitos 9:5 (7:2). Auch im Duell gegen den Vorletzten konnten die Moskitos nicht ihren ersten Saisonerfolg feiern, hielten durch eine couragierte zweite Hälfte lediglich die Höhe der Niederlage in Grenzen. Die 1:0-Führung durch Tobias Lucht brachte leider nicht die erhoffte Sicherheit gegen einen alles andere als übermächtigen Gegner. Erst nach dem 2:8 nach 34 Minuten schien man sich an die glatte Bahn gewöhnt zu haben und betrieb noch Ergebniskosmetik.

Frauen-Bundesliga, TuS Düsseldorf — RSC Cronenberg 2:0. Die Hoffnungen der Dörper Cats auf die Halbfinaleteilnahme schwinden nach der Niederlage beim schlechter platzierten TuS Nord weiter. In einer von den Defensivreihen geprägten Partie waren die Cronenbergerinnen nur zwei Minuten unachtsam und kassierten kurz hintereinander die Gegentreffer (Marie Theiler 18. und Franziska Dlouhy 20. Minute). Die größte Chance, noch einmal ins Spiel zu kommen, vergaben die Dörper Cats in der 38. Minute, als sie nach dem zehnten Düsseldorfer Teamfoul den fälligen Strafstoß verschossen. Red