RSC in der Rolle des Herausforderers

RSC in der Rolle des Herausforderers

Cronenberg empfängt am Samstag den verlustpunktfreien Spitzenreiter Germania Herringen.

Wuppertal. In der Alfred-Henckels-Halle steigt am Samstag um 15.30 Uhr das Topspiel der Rollhockey-Bundesliga. Der Deutsche Meister und aktuelle Tabellenzweite RSC Cronenberg empfängt den verlustpunktfreien Tabellenführer SK Germania Herringen. „Wir wollen die Liga spannend halten und durch einen Sieg die Tabellenführung übernehmen“, beschreibt RSC-Mannschaftskapitän Mark Wochnik die Zielsetzung der RSC-Löwen.

Wie schwer das wird, weiß der RSC-Vorsitzende Peter Stroucken: „Herringen hat zurzeit einen tollen Lauf, schaffte auch am Europapokalwochenende als einzige deutsche Mannschaft einen Sieg — und das beim 4:3 über das spanische Team aus Macanet.“

RSC-Trainer Sven Steup wartet auf die Genesung des Portugiesen Pedro Fragoso, der diese Woche erste Laufversuche auf Rollschuhen machte. Ansonsten wird sich am Team, das in der Europaliga in Viareggio aufgelaufen war (3:7), nichts ändern.

Seit zu Saisonbeginn Norbert Schulz das Training der Herringer übernommen hat, hat sich die Mannschaft sehr positiv entwickelt. Am ersten Spieltag gelang ein überraschender Auswärtssieg in Iserlohn. Galten die Herrin- ger in den vergange- nen Jahren als unbeständig und launisch, so spielt das Team in dieser Saison kontinuierlich stark. Wie torgefährlich der Angriff ist, demonstrierte das Team gegen den starken Aufsteiger SC Bison Calenberg mit 19 Toren. Die torgefährlichsten Spieler sind die Brüder Lucas und Kevin Karschau. Aber auch die Abwehr der Hammer mit Liam Hages und Routinier Dominic Brandt sowie den Keepern Maurice Michler und Timo Tegethoff gilt als äußerst sattelfest. Zuletzt waren drei Herringer Spieler entscheidend am Gewinn der Bronzemedaille bei der U20 Europameisterschaft beteiligt.

„Ganz wichtig wird sein, dass wir unsere Torchancen nutzen. Mit der Rückendeckung unserer Fans könnte uns dann der Sprung an die Tabellenspitze gelingen“, ergänzt RSC-Torjäger Marco Bernadowitz. red

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