Ronsdorf schielt noch auf Platz zwei

Ronsdorf schielt noch auf Platz zwei

Fußball-Bezirksliga vor dem Start: ASV will die Turbulenzen der Winterpause hinter sich lassen.

<

p class="text"><h2>TSV Ronsdorf

Mit einem Derby-Sieg im Nachholspiel gegen den TSV Union Wuppertal wollen die Zebras am Samstag (17 Uhr) einen gelungenen Start aus dem Winter feiern. Die Vorbereitung sei aufgrund der winterlichen Verhältnisse schwierig gewesen. Man habe die Zeit aber genutzt, um die Verletztenliste abzubauen und freue sich über zwei Zugänge: „Mit Mittelfeldspieler Marc Morsbach und dem oberligaerfahrenen Max Brehl, der Innenverteidiger und auch auf der Sechs spielen kann, haben wir weitere Alternativen im Kader“, so Trainer Daniel Meike, der nach den Testspielsiegen gegen Monheim II und Germania Reusrath optimistisch in die Rückrunde geht: „Wir haben uns vorgenommen, oben anzugreifen und schielen auf den zweiten Platz.“ Beim 7:1-Hinspielsieg gegen Union traf alleine Julian Zeidler fünf Mal, aber Meike weiß, dass die Gäste verbessert und nicht zu unterschätzen sind. Neben Dogus Colak fehlt Daniel Gordzielik verletzt. ryz

Vor dem Derby beim Tabellen-Fünften weist Union-Trainer Rolf Duhr seiner Elf die klare Außenseiterrolle zu. Eigentlich war der Plan von ihm und Sohn Christian, die das Team betreuen, gut in die Winterpause zu kommen und dort dann die Voraussetzungen für den Klassenerhalt zu schaffen. „Es bleibt aber schwer“, gibt sich Rolf Duhr zurückhaltend, obwohl man auf Relegationsplatz 15 noch alle Möglichkeiten hat. Doch die Personaldecke ist dünn. Berufsbedingt waren selten mehr als zehn Mann beim Training, das am Hardenberg zudem im Halbdunkeln stattfinden musste, weil die Stadt die Flutlichtanlage noch nicht reparieren konnte und die Lichter nur auf einer Seite brennen. Verstärkungen waren auch nicht drin. Duhr konnte die ehemaligen A-Jugendlichen Joshua Effenberger, Nurdini und Ünal vom FSV gewinnen, hat mit Tim Peltzer (Dönberg) und Robert Lange (Linde) aber auch zwei Abgänge zu verzeichnen. Außerdem wird Abwehrspieler Tobias Schmidt vermisst. Nach seinem Muskelfaserriss im Uni-Hallenturnier fällt er wohl noch bis März aus. gh

Wenn die Witterung es zulässt, startet Linde am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den Tabellensechsten Union Velbert (15 Uhr). Aktuell belegt das Team von Carsten Tracogna Tabellenplatz 13 und hat sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. „Unser Saisonziel bleibt der Klassenerhalt“, sagt Tracogna. Mit Ahmed Al Khalil (FC Remscheid) und Marcel Wupperfeld (Umzug nach München) haben zwei Stammspieler Linde verlassen. Auch die Gilsbach-Brüder, Bah Mamadou Laharana und Robin Rene Sommer sind gegangen. Demgegenüber kamen mit Mustafa Sungur, Robert Lange und Ayhan Akyazi drei Spieler von Ligakonkurrent Union und Christopher Kehlenbach vom VfB Schwelm. In Tests gab es beim Bezirksligisten VfB Hilden II ein 2:4, gegen Landesligist ASV Mettmann ein 1:3. lars

Beim ASV war die Unruhe vor und während der Winterpause groß, ein Großteil des Kaders schien nicht zu bleiben, dazu warf Trainer Ünsal Bayzit enttäuscht über die Vereinspolitik das Handtuch. Unter dem neuen Trainergespann Jürgen von der Horst und Alen Erkocevic (der stößt nach Futsal-Saison im März dazu) scheint sich die Situation stabilisiert zu haben. Letztlich haben „nur“ Alen Bruzin (Cronenberger SC), Hasan Cöp (ASV Mettmann), Tobias Marcel Schäfer, Francesco Serleti (beide Bergisch Born) und Mario Filaj (Germania) den ASV verlassen. Mit Ans Al Khalil, Alpha Ibrahima Diallo (beide CSC), Alen Erkocevic (WSV Futsal), Badreddine Derbel (Germania), Alin Pascu (vereinslos) und Victor Korang (Pause) sind aber auch Neue hinzugekommen. In der Vorbereitung war das größte Problem, dass der Sportplatz Am Gelben Sprung häufig gesperrt war und aktuell auch ist, so dass die Barmer oft ausweichen mussten. Das Heimspiel gegen Spitzenreiter TVD Velbert am Sonntag steht aufgrund der feuchten Witterung auf der Kippe. „Wir würden gerne weiter oben mitspielen. Ob das mit dem neu zusammengesetzten Kader gelingen kann, müssen wir aber noch abwarten“, sagt Jürgen von der Horst. lars

Für das Schlusslicht geht es nach einer ordentlichen Vorbereitung mit zwei Siegen und zwei Remis, etwa gegen Beyenburg und den SV Bayer, darum, die Leistung auch in der Meisterschaft auf den Platz zu bringen und vielleicht im Nachholspiel bei der U23 der SSVg Velbert (Sonntag, 11 Uhr) für eine Überraschung zu sorgen. Die Zugänge Barry Adam, Björn Bräcker und Abdharane Diallo sollen das Mittelfeld verstärken. Mammadou Diallo soll die Sturmmisere beheben, auch wenn Skelzin Shabani, der am ersten Spieltag einen Kreuzbandriss erlitt, als etatmäßiger Stürmer erstmals wieder eingesetzt werden kann. Jakub Zalewski (Abwehr) und Destarovska (Tor) sind ebenso neu im Höfen. ryz

Mehr von Westdeutsche Zeitung