Rollhockey: RSC-Youngster wollen den Heimvorteil nutzen

Rollhockey: RSC-Youngster wollen den Heimvorteil nutzen

Endrunde der Deutschen Meisterschaft der U17 findet ab Samstag in Cronenberg statt.

Wuppertal. Die Rollhockeycracks des RSC Cronenberg haben noch Sommerpause. Für die U17 des Topclubs von den Südhöhen geht es dagegen am Wochenende vor eigenem Publikum in der Alfred-Henckels-Halle um Titelehren. Der RSC richtet am Samstag und Sonntag die Endrunde der Deutschen Meisterschaft in dieser Altersklasse aus.

Die stärksten fünf deutschen Teams, die sich in der Qualifikation durchsetzen konnten, treffen dann in Cronenberg nach dem Modus jeder gegen jeden aufeinander. Als Topfavorit wird der TuS Düsseldorf gehandelt. Der amtierende U17 NRW-Meister gilt als ausgewogenes und vom erfahrenen Hans Werner Meier gut eingestelltes Team.

Durchaus Titelhoffnungen macht sich aber auch der RSC mit seinem Trainer Uli Morovic. Leitwolf Sebastian Rath spielt sogar schon in der U20 des RSC mit und wurde extra für das Turnier „nach unten“ abgestellt. „Ich denke, dass die Mannschaft sehr viel Potenzial hat und wir gute Chancen auf die Meisterschaft haben.“ Auch Mannschaftskapitän Jan Vester ist trotz der starken Konkurrenz von Düsseldorf, IG Remscheid, RSC Darmstadt und RSC Chemnitz zuversichtlich: „Ich glaube fest daran, dass wir unter den besten Dreien unseren Platz finden werden.“

Dabei lief die Saison für den Cronenberger Nachwuchs eher durchwachsen. Hinter dem RSC Darmstadt und der TuS Düsseldorf landete das Morovic-Team nur auf dem dritten Rang. Jetzt will es an die Erfolge von 2011 anknüpfen, als man fast in gleicher Formation Deutscher Meister bei der U14 geworden war. Ein Großteil der Jungs spielt sogar bereits seit der U9 zusammen. Seit Wochen bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die Titelkämpfe vor. Zudem hofft sie auf die Unterstützung der Zuschauer in eigener Halle.

Zum RSC-Team gehören: Aaron Börkei, Lucas Friese, Leon Geisler, Fabian Kippes, Alexander Modrzewski, Nico Morovic, Leon Rapke, Sebastian Rath, Lucas Seidler, Oscar Simon, Pierre Steinshorn, Jan Vester.

Mehr von Westdeutsche Zeitung