Rollhockey: RSC verpasst den dritten Rang

Rollhockey: RSC verpasst den dritten Rang

Gegen Darmstadt reicht es für die Cronenberger im Heimspiel nur zu einem 3:3.

Wuppertal. Die Löwen des RSC Cronenberg verpassten am letzten Spieltag der Vorrunde den Sprung auf Rang drei. Im Heimspiel gegen den RSC Darmstadt reichte es für den RSC Cronenberg nur zu einem 3:3, so dass sich die Löwen mit dem vierten Platz für die Play-offs begnügen müssen.

Nun kommt es im Viertelfinale zu einer Neuauflage des bergischen Derbys gegen den VfB Remscheid. Das erste Spiel findet nach dem Modus "Best of three" am 19. April in Remscheid statt.

In der Alfred-Henckels-Halle kam der RSC gegen Darmstadt nur langsam in Schwung. Erneut musste sich RSC-Trainer Arjan van Gerven das Trikot überstreifen, denn mit Marc Berenbeck, Marc Schinkowski und Thorsten Richter fehlten drei Spieler. Für den RSC-Stammtorhüter Berenbeck stand bei den Löwen erstmals Harold de Wit zwischen den Pfosten. Die erste Viertelstunde plätscherte dahin, ohne große Vorteile für eine der Mannschaften.

Die Chance zur Führung hatte RSC-Mannschaftskapitän Thomas Haupt, doch sein Schuss ging übers Tor. Dann fiel der Führungstreffer für den RSC. Jan Velte konnte den Ball vor dem Gästetor aus dem Gewühl heraus ins Darmstädter Tor drücken. Doch die Freude währte nur kurz, denn vor der Halbzeit glich Max Hack für die Hessen aus.

Auch in der zweiten Hälfte kam der RSC mit der aggressiven Spielweise der Gäste nur sehr schlecht zurecht, zumal die Schiedsrichter das harte Spiel der Hessen nicht unterbanden. Mitten in die Drangperiode des RSC fiel das Führungstor der Gäste zum 2:1. Die Folge war, dass der RSC seine Angriffsbemühungen weiter verstärkte.

Jetzt häuften sich die Torszenen vor dem Gästetor, doch Keeper Philip Leyer ließ zunächst keinen Treffer zu. Vier Minuten vor dem Ende gelang Marco Bernadowitz aus kurzer Distanz der Ausgleich. Nun drängte der RSC auf den Sieg, und Jan Velte erzielte mit einem tollen Schuss neun Sekunden vor dem Ende das 3:2. Doch es reichte trotzdem nicht zum RSC-Sieg. Darmstadts Kapitän Philip Wagner traf drei Sekunden vor dem Ende der Partie mit einem verdeckten Fernschuss zum 3:3.

Ärgerlich: Ein Sieg über die Hessen hätte tatsächlich Rang drei bedeutet, denn Walsum verlor zu Hause gegen Herringen, so dass der RSC aufgrund des direkten Vergleichs an den Duisburgern vorbeigezogen wäre.

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