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Rollhockey: RSC muss sich beim Schlusslicht strecken

Rollhockey: RSC muss sich beim Schlusslicht strecken

Mühevoll mit 7:5 gewinnen die Löwen nach Rückstand in Recklinghausen.

Wuppertal. Der Double-Gewinner RSC Cronenberg hat seine Form auch weiter nicht gefunden. Mühevoll mit 7:5 (3:4) gewann die Löwen am Samstag beim Tabellenletzten RHC Recklinghausen und mussten dabei einen energischen Schlussspurt hinlegen, um die Tabellenführung nach dem dritten Spieltag verteidigen zu können.

Marco Bernadowitz sorgte bereits in der ersten Spielminute mit einem flachen Distanzschuss ins lange Eck für die frühe Führung. Doch wer nun mit einem Torfestival der Löwen gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Der RSC suchte zwar den Abschluss, doch immer war ein Schläger der Gastgeber dazwischen. Nach zehn Minuten verlor Benjamin Nusch den Ball vor dem eigenen Tor und wurde sofort mit dem Ausgleich bestraft. Marco Bernadowitz brachte die Löwen per Penalty nach einem Foul an Jens Behrendt erneut in Führung. Doch ein herrlicher Konter über drei Stationen brachte dem Aufsteiger den erneuten Gleichstand, wobei Ole Jötten im RSC-Tor keine Chance besaß.

Danach ging der Aufsteiger sogar zweimal in Führung und die RSC-Fans trauten ihren Augen nicht, als Timo Leopold nach der Pause nicht energisch genug angegriffen wurde und seinen dritten Treffer zum 5:3 für den Aufsteiger nutzte. Die Fans der Gastgeber sahen den ersten Erfolg vor Augen, während die Löwen nun Nervosität zeigten. Der Portugiese Luis Coelho nach Querpass von Lowie Boogers, Martin Schmahl, Jens Behrendt (Direkten Freistoß) und Marco Bernadowitz (Penalty) schafften dann doch noch die Wende. RSC-Trainer Sven Steup: "Bis zum Heimpiel in zwei Wochen gegen Herringen müssen wir uns deutlich steigern."