Rollhockey/RSC-Cats: mit einer Hand am Pott

Rollhockey/RSC-Cats: mit einer Hand am Pott

Nach dem 6:4-Sieg des Team gibt es ein zweites Finalspiel am Samstag in Cronenberg. Mit fünf Toren hatte RSC-Mannschaftskapitän Beata Geismann großen Anteil am Erfolg der Cats.

Wuppertal. "Erstes Ziel voll erreicht", sagte RSC-Damentrainer Michael Witt nach dem ersten Pokalfinalspiel in der Düsseldorfer Rollsporthalle an der Eckenerstraße und wirkte sehr zufrieden. Denn seine Cats hatten völlig überraschend beim gerade gekürten deutschen Meister TUS Düsseldorf mit 6:4 gewonnen und sich damit eine gute Ausgangsposition für das zweite entscheidende Finalspiel am kommenden Samstag (18 Uhr) in der Alfred-Henckels-Halle geschaffen.

"Wir hatten mehrere Wochen Zeit, uns auf das wichtige Spiel vorzubereiten, und dies haben wir ausgiebig gemacht", sagte der RSC-Coach, der aber auch betonte: "Entschieden ist noch gar nichts, erst nach dem zweiten Match wird abgerechnet."

Auch RSC-Mannschaftskapitän Beata Geismann freute sich: "Vielleicht war sich der gerade durch zwei deutliche Siege über Herringen frisch gekürte Meister aus Düsseldorf seiner Sache zu sicher, aber wir haben ja schon in der Meisterschaft sehr gut gegen Düsseldorf gespielt." Mit fünf Toren hatte sie großen Anteil am Erfolg der Cats.

Gastgeber TUS Düsseldorf ging Mitte der ersten Halbzeit durch Nationalspielerin Anne-Marie Sesterhenn in Führung. Mit einem Doppelschlag in der Schlussphase der ersten Halbzeit traf Geismann nicht nur zum Ausgleich, sondern sorgte im Anschluss auch für die 2:1-Halbzeitführung.

Kaum waren die Mannschaften wieder auf dem Feld, klingelte es erneut im Düsseldorfer Tor. Svenja Runge überlistete Juniorinnen-Nationalkeeperin Maren von der Fels zum 3:1. Geismann nutzte die Verwirrung in der Abwehr der Gastgeber und erhöhte auf 4:1. Düsseldorf kämpfte sich noch einmal durch zwei Treffer von Sesterhenn auf 3:4 heran.

Und Düsseldorf steckte auch nicht auf, als Geismann das 5:3 erzielte, denn Europameisterin Jenny Delgado gelang der Anschlusstreffer zum 4:5. In der Schlussminute war es erneut Geismann, die mit dem 6:4 den Sieg sicherstellte und den Cats einen Zwei-Tore-Vorsprung für das zweite Finalspiel verschaffte.

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