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Rollhockey: Noch einmal spielen „Katz und Maus“

Rollhockey: Noch einmal spielen „Katz und Maus“

Die RSC-Damen wollen am Samstag im Entscheidungsmatch deutscher Meister werden

Wuppertal. Die Entscheidung um die deutsche Meisterschaft fällt am Samstag um 15.30 Uhr in der Henckels-Halle. Dort erwarten die Damen des RSC Cronenberg im dritten Play-off-Finalspiel den TuS Düsseldorf. Die Dörper Cats hatten das erste Finale in Düsseldorf mit 2:1 gewonnen. Das Mouse-Team drehte dann den Spieß aber um und setzte sich im zweiten Finale in Wuppertal nach Verlängerung mit 4:3 durch. So muss nach dem Modus "best of three" ein drittes Match über die Titelvergabe entscheiden.

Alle Spiele zwischen dem RSC und TuS Düsseldorf sind in dieser Saison denkbar knapp ausgegangen. Für Spannung ist also gesorgt. Sollte es nach regulärer Spielzeit erneut Unentschieden stehen, wird das Spiel um 2x5Minuten verlängert. Sollte dann immer noch kein Gewinner gefunden sein, müsste ein Penaltyschießen über den Titel entscheiden.

"So weit wollen wir es aber nicht kommen lassen", versichern Cats-Trainer Sven Steup und Co.-Trainer Michael Witt. Das Tor der Cats wird die junge Anastasia Gunina hüten. In der Abwehr arbeiten Mannschaftskapitän Claudia Netthöfel und Natascha Kluschewski, während im Sturm Carla Molins und Beata Geismann die Tore erzielen sollen. Als Auswechselspielerinnen stehen Bianca Tremmel, Svenja Runge und Kelly Heesch bereit, um in die Bresche zu springen.

Im Düsseldorfer Tor steht Juniorinnen-Nationalspielerin Maren van der Fels. Mit Nicole Paczia, Jenny Delgado, Annemarie Sesterhenn und Josy Strunden bilden vier Europameisterinnen das Gerüst eines Teams mit sehr starken Auswechselspielerinnen.

Für Cronenbergs Spanierin Carla Molins wäre der Titelgewinn ein toller Abschluss ihrer einjährigen Studienzeit in Deutschland.