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Oberliga Niederrhein: Radojewski setzt auf die Heimstärke des CSC

Oberliga Niederrhein : Radojewski setzt auf die Heimstärke des CSC

Fußball-Oberligist erwartet am Dienstag um 20 Uhr Baumberg.

Wuppertal. Noch keine drei Wochen ist es her, dass Peter Radojewski als Trainer von Ratingen 04/19 beurlaubt wurde. Nach der Demission von Markus Dönninghaus beim Cronenberger SC ist sich der Wuppertaler schnell mit dem Oberliga-Aufsteiger einig geworden. Den soll er vor dem Abstieg bewahren. Ein Unterfangen, dem die Internetgemeinde schnell die Vokabel „Himmelfahrtskommando“ verpasste. Für Radojewski ist es dagegen eine reizvolle Aufgabe. „Aufgrund der räumlichen Nähe kann ich Beruf und Sport gut unter einen Hut bringen. Die Mannschaft ist nicht auf allen Positionen oberligatauglich besetzt. Deswegen müssen wir mannschaftliche Geschlossenheit, Lauf- und Kampfbereitschaft zeigen. Wir müssen für unsere Gegner wieder unangenehm sein — vor allem bei den Heimspielen“, sagt Radojewski.

Die Heimstärke soll am Dienstag (Anstoß 20 Uhr, Hauptstraße) Mit-Aufsteiger Sportfreunde Baumberg zu spüren bekommen. Radojewski kündigte ein paar Änderungen an. Auch zwangsweise, weil Kapitän und Innenverteidiger Dustin Hähner aus beruflichen Gründen fehlt. Baumberg steht mit 13 Punkten auf Rang acht und hat Spieler wie Marco Quotschalla (früher WSV) und Robin Hömig, der vor der Saison vom 1. FC Köln II kam und bislang schon sieben Treffer erzielte, in seinem Kader. „In der Kürze der Zeit alles zu drehen, wird schwierig. Aber zukünftig will ich von den Jungs sehen, dass sie Oberliga spielen können“, sagt Radojewski. Dass der CSC in der Winterpause personell nachlegen wird, will er nicht ausschließen.

In drei Trainingseinheiten hat er sich einen Eindruck vom Team verschafft. Im Mittelpunkt sieht er die Vermittlung von taktischen und spielerischen Aspekten. Mit Lee Korkmaz und Sercan Er hat der CSC wichtige Spieler verloren. Nun wird auch Martin Osei nicht mehr zur Verfügung stehen, weil er Beruf und Sport nicht mehr vereinbaren kann. „Das ist eine weitere Schwächung. Aber wir nehmen es so, wie es ist“, sagt Radojewski. tb

Die Umfrage zum Trainerwechsel unter:

www.wz-sportplatz.de