Handball: Premierensieg für Beyeröhde in Berlin

Handball : Premierensieg für Beyeröhde in Berlin

Handball-Zweitligist besiegt Spreefüxxe 29:24.

Mit dem 29:24 (12:11)-Sieg über die Füchse Berlin sorgten die Handballerinnen des Zweitligisten TVB Wuppertal dafür, dass ihr scheidender Trainer Martin Schwarzwald sich nicht ohne einen Sieg in seiner Bilanz gegen die „Spreefüxxe“ verabschieden muss. In den drei vorherigen Begegnungen unter dem Pfälzer hatte es für die Wuppertaler Handballgirls gegen die Berlinerinnen bisher lediglich ein Unentschieden und zwei Niederlagen gegeben. Allerdings wurde der Sieg mit der Verletzung von Michelle Stefes, die im zweiten Durchgang umknickte und nicht mehr eingesetzt werden konnte, vielleicht noch teuer erkauft.

„Belastet hatte die Tatsache, dass wir die letzten Duelle nicht gewinnen konnten, weder die Mannschaft noch mich besonders, da wir in jedes Spiel `reingehen, um zu gewinnen. Das ist der Charakter der Mannschaft“, sagte Schwarzwald nach dem Abpfiff. Nur für die Stimmung danach – wie im Vorjahr blieb das Team in Berlin und nutzte die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Ausgeh-Abend – sei der Sieg sehr gut gewesen.

Dass die „Spreefüxxe“ besonders zu Hause unangenehm zu spielen sind, bewiesen die Gastgeberinnen besonders im ersten Durchgang. Auch wenn die Gäste nach dem ausgeglichenen Start und dem Ausgleich zum 6:6 durch Pia Adams nicht mehr in Rückstand gerieten, schafften sie es auch nicht, die Hausherrinnen abzuschütteln. Auch eine 10:7-Führung (21.) gab der Mannschaft um Johanna Heldmann noch nicht die nötige Stabilität.

 „In dieser Phase haben wir es durch die vergebenen Chancen sicherlich verpasst, mit einer komfortableren Führung in die Pause zu gehen“, sagte Schwarzwald. Er betonte aber, dass er zu keiner Zeit das Gefühl gehabt habe, dass etwas schief laufen könnte. Bei der Kabinenansprache gab der Übungsleiter seinen Damen offensichtlich die richtigen Worte mit auf den Weg.

Lediglich beim 13:13 musste die gut haltende Dana Centini den Ball noch einmal nach einem Ausgleich aus dem Netz holen. Danach zog der TVB bis auf 22:16 (43.) davon und ließ sich auch von Stefes` Verletzung nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben vernünftig gedeckt und uns bis auf einige ungenutzte Chancen auch spielerisch gut präsentiert. Daher bin ich alles in allem zufrieden“, sagte Schwarzwald, der mit seiner Mannschaft den Berliner Abend sehr genoss. e.ö.

TVB: Krückemeier, Centini – Michaelidis, Hufschmidt (2), Heldmann (5), Adams (6), Stefes (4), Szücs, Tomlik (3), Kamp, Knippert (9/4), Havel.

Nächstes Spiel: Buchholz-Rosengarten - TVB, Samstag, 11. Mai, 19 Uhr.

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