Pokalverteidiger CSC mit Jungstars und Alten Herren ins Viertelfinale

Fußball-GA-POkal : CSC siegt mit Jungstars und alten Herren

Pokalverteidiger gewinnt mit einer Notelf nach guter Leistung bei SF Dönberg mit 3:1. Auch Vohwinkel, Ronsdorf, ASV, SV Bayer, Sonnborn, Dornap und Union Velbert im Viertelfinale.

Der Pokal schreibt manchmal wundersame Geschichten. Eine davon ereignete sich am Sonntag auf dem Sportplatz am Dönberg, wo keineswegs sicher war, dass GA-Pokal-Vorjahressieger Cronenberger SC gegen die Sportfreunde weiterkommen würde, auch wenn die nur noch B-Kreisligist sind. Um wegen Personalnot überhaupt elf Mann auf den Platz zu bringen (zeitgleich wurde ein lange abgemachtes Vorbereitungsturnier in Fischeln bestückt), setzte der CSC vier Alt-Herren-Spieler ein. So trug etwa Nico Sonnenschein, der erkennbar nicht mehr sein altes Kampfgewicht hat, das Trikot von Ercan Aydogmus, der sich im Urlaub befindet. Doch mit viel Herz und Routine standen die Senioren ihren Mann, und weil daneben die vier A-Jugendlichen Tuncay Altuntas, Ariyoh Ayinla, Vito di Maria und Abdulie Cham, die der CSC bereits in den Kader der ersten Mannschaft hochgezogen hat, genauso wie der Ex-Dönberger Mike Maron zu gefallen wussten, gewannen die Cronenberger am Ende verdient mit 3:1 und treffen nun, in sicherlich besserer Formation, am Mittwoch auf Dornap.

Die Dönberger, bei denen Trainer Güngör Kocaman im Vorfeld ebenfalls über Personalprobleme geklagt hatte, wachten erst nach dem 0:3 nach 78 Minuten auf, das Arioyoh Ayinla mit einem traumhaften Dropkick aus 25 Metern in den Winkel erzielt hatte. Der Gegentreffer von Chris Dehn per Foulelfmeter (85.) kam zu spät. Während Kocaman nachher maßlos enttäuscht war und lieber nichts sagen wollte, lobte Cronenbergs Sportlicher Leiter Mohamed Dair, der die Mannschaft betreute, sowohl seine jungen als auch seine alten Spieler. „Wir wollten hier heute unbedingt antreten und alle haben ihre Aufgaben toll erfüllt.“

GA Pokal Logo 2019. Foto: WZ

So wie Tuncay Altuntas, der mit feinem Füßchen und schnell auf den Beinen kurz vor der Pause die Cronenberger Führung erzielt hatte. Das 2:0 hatte dann Maron kurz nach der Pause besorgt. Dass es dennoch bis zum Schluss spannend blieb - ein sehenswerter Seitfallzieher von Dönbergs Volkan Türkmen, strich knapp am Cronenberger Tor vorbei - war ein weiterer Teil dieser Pokalgeschichte. Nico Sonnenschein wollte sich das Aydogmus-Trikot nachher einrahmen lassen gh

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