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Petri darf vom Arzt verschriebenes Training mit EMS-Geräten anbieten

Rehasport : Petri darf EMS-Geräte einsetzen

Wuppertaler Personal-Trainer erhält für sein EMS-Studio die teilweise Freigabe vom Ordnungsamt.

Teilerfolg für den Wuppertaler Personal-Trainer Stavro Petri, der mehrere EMS-Studios betreibt. Zwar  hat das Oberverwaltungsgericht in Münster seine Klage abgewiesen, in der Petri gefordert hat, die EMS-Studios, wie in vielen Bundesländern, bei medizinischer Anwendung der Elektischen Muskelstimulanz vom im Lockdown für Fitnessstudios geltenden Betriebsverbot auszunehmen. Dafür bekam er mit seiner Firma Yeahsport jetzt von anderer Stelle grünes Licht. „Ich habe vom Ordnungsamt die Erlaubnis erhalten, für medizinisch indiziertes  1:1-Training wieder zu öffnen und werde das ab Montag tun“, freute sich Petri. Hintergrund: Er hatte vor dem Lockdown zwei neue Geräte angeschafft, die als medizinische Geräte zugelassen sind. Damit fallen diese unter die Ausnahmeregelung in  der NRW-Coronaschutzverordnung, wonach es für  Dienstleistungen im medizinischen Bereich bei Einhaltung von Mindestabständen eine Ausnahme vom Sportverbot gibt. „Für mich ist das ein Riesenerfolg“, so Petri, der sich parallel auch an die Bezirksregierung gewandt hatte. Die bestätigte dem Ordnungsamt, dass die Geräte für Anwendungen genutzt werden dürfen, wenn diese von einem Arzt verordnet sind. Pauschal lasse sich das aber nicht auf alle Studios übertragen. Das  müsse jeder für sich erstreiten, je nachdem, welche Geräte er nutze, so Petri.