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Pasiov lässt den WSV am Ende noch jubeln

Pasiov lässt den WSV am Ende noch jubeln

Die Wuppertaler Zweitvertretung siegt nach guter Leistung mit 2:1 beim Tabellenzweiten Kray.

Essen-Kray. „Wir wollen unsere zweite Mannschaft beim Ziel, in die neue Oberliga zu kommen, unterstützen“, hatte WSV-Cheftrainer Hans-Günter Bruns zuletzt immer wieder betont. Beim hoch eingeschätzten Tabellenzweiten FC Kray ging diese Rechnung am Sonntag auf. Nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die junge Garde aus der Ersten gelang der Zweiten ein 2:1-Erfolg.

Die Tore in der hitzigen Atmosphäre im Essener Stadtteil — auch scherzhaft die Hölle von Kray genannt — machten allerdings mit Benni Schröder und Ramiz Pasiov zwei Stürmer aus der Stammelf der Zweiten. Alles hatte sich nach umkämpftem Spielverlauf bereits auf ein Unentschieden eingestellt, da traf Pasiov in letzter Minute noch per Kopf zum Siegtreffer.

„Meine Mannschaft hat sehr diszipliniert und aufmerksam in den Zweikämpfen gespielt“, freute sich Peter Radojewski, Trainer der Zweiten nachher und zollte allen im Team ein großes Lob. In der Viererkette machten Tim Kloster und Felix Herzenbruch, der in der Ersten fast immer links gespielt hatte, den Laden dicht. Im Mittelfeld nahmen Jan Steffen Meier und Jörn Zimmermann den Kampf an.

Mit Kapitän Murat Gümüstas bildeten sie dort zunächst eine Dreierkette. Denn Radojewski hatte mit drei Stürmern — neben Pasiov und Schröder noch Bekim Kastrati — mutig aufgestellt. Auch durch einen frühen Rückstand nach einem sehenswerten Krayer Freistoßtrick, ließ sich der WSV nicht aus dem Konzept bringen. Ebenso sehenswert der Ausgleich nach einer schönen Kombination, die Benni Schröder mit einem satten Acht-Meter-Schuss abschloss (35).

Als Kray nach der Pause auf Dreier-Kette umstellte, um im Mittelfeld ein Übergewicht zu bekommen, reagierte auch Radojewski und holte mit Tim Knetsch für Kastrati ebenfalls einen vierten Mann ins Mittelfeld. Die Rechnung ging auf. Der WSV hielt dem Druck der Gastgeber stand und hatte in der Schlussminute das Glück des Tüchtigen. Das bedeutet vorerst Platz sieben.