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Optimaler Start für den TSV Ronsdorf in der Landesliga

Optimaler Start für den TSV Ronsdorf in der Landesliga

Im Derby gegen den Aufsteiger Grün-Weiß siegen die Ronsdorfer verdient mit 3:0.

Wuppertal. Ein gelungener Saisonauftakt und ein ansehnlicher Abschluss des Waldfestes: Beim TSV Ronsdorf passte am Sonntag alles zusammen. Das Ortsderby gewannen die Zebras verdient mit 3:0 (1:0) über den ehrgeizigen Aufsteiger TuS Grün-Weiß Wuppertal.

Die Platzherren in der Waldkampfbahn hatten schon zu Beginn deutlich mehr Spielanteile, verpassten durch den zunächst gehemmt wirkenden Alex Stanojevic eine frühe Führung, die dann jedoch nach zwölf Minuten durch einen präzisen Schrägschuss von Lukas Reinartz markiert wurde. Noch etliche Male musste TSV-Trainer Axel Kilz entsetzt registrieren, wie seine Angreifer diverse hochkarätige Chancen vergaben, was vor allem auch Kapitän Lars Heuwold geärgert haben dürfte, denn der hatte sie mit klugen Pässen durch oder hinter die Barmer Abwehr eingeleitet.

Die Grün-Weißen, in der Bezirksliga noch eher Garanten für Spielkultur, langten indes munter zu und erhielten vier Gelbe Karten. Deniz Dogan übertrieb es mit einem derben Foul gegen Reinartz und sah dafür nach einer halben Stunde glatt Rot.

Eine deutliche Schwächung für die Mannschaft aus dem Höfen, die zwar gelegentlich gute Angriffe durch Kluft und Baumgarten vortrug, aber zu wenig Durchschlagskraft zeigte.

Kurios allerdings, wie der überraschend nominierte, später aber ausgewechselte Michael Kluft aus einem Meter Entfernung an dem souveränen Kuhnke im TSV-Tor scheiterte.

Im zweiten Durchgang gab es auf grün-weißer Seite nur noch wenig Absicherung, stattdessen nur fruchtlose Ausgleichsbemühungen. In der Abwehr verließ man sich auf den starken Torhüter Martin Klafflsberger (er konnte doch spielen), der vornehmlich in „Eins-gegen-Eins-Situationen“ reihenweise Ronsdorfer Chancen vereitelte. Machtlos war er allerdings gegen Stanojevics 2:0 (63.) und Reinartz erneutem Treffer zum 3:0 (80.).

„Grün-Weiss ist mit dem 3:0 noch gut bedient. Ohne Klafflsberger hätte es auch 6:0 heißen können“, meinte Axel Kilz erfreut, während Kollege Michael Sickau haderte: „Die Rote Karte hat uns entscheidend benachteiligt.“