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NRW-Liga: SSV Germania kommt langsam in Fahrt

NRW-Liga: SSV Germania kommt langsam in Fahrt

Tischtennis: Mit 4:2 Punkten können die Elberfelder leben.

Es war ein erfolgreiches Wochenende für fast alle Wuppertaler Teams. Nachdem der Oberligist TTV Ronsdorf nicht im Einsatz war, war der SSV Germania in der NRW-Liga das ranghöchste Team. Nach dem missglückten Saisonstart kommt die Mannschaft um den jungen Kapitän Arne Meier so langsam ins Rollen. Das 9:6 bei der SG Heisingen lässt mit Sicherheit noch viel Luft nach oben, doch mit 4:2 Punkten können die Elberfelder nun erst einmal gut leben. „Das war ein spannendes Spiel zweier ersatzgeschwächter Teams. Nach dem 3:0 und 6:1 ein unnötig knapper Ausgang. Herausragend bei uns spielte Tobi Klinke, der im Einzel und Doppel ungeschlagen blieb“ sagte Teamsprecher Frank Wolter. Er musste wie auch Jens Gester ein Einzel denkbar knapp im Entscheidungssatz abgeben. Gemeinsam rangen die beiden aber ebenso knapp das Spitzendoppel der Gastgeber nieder. „Die nächsten Spiele werden jetzt zeigen, wo die Reise der Germanen in dieser Saison hingehen wird“, so Wolter.

Erster Erfolg für den ASV Wuppertal: Der Verbandsliga-Aufsteiger landete den erhofften Sieg gegen Borussia Düsseldorf III. Das 9:6 nach vier Stunden Spielzeit war hoch verdient, denn die Barmer mussten beinahe alle Fünfsatzspiele dem Gegner überlassen. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Routinier Claus-Jürgen Erdmann mit zwei Einzelerfolgen heraus.

Auch die zweite Damenmannschaft des TTC war mit dem 7:7 beim DJK Franz-Sales-Haus-Essen äußerst zufrieden. Die Ruhrstädter gingen als hoher Favorit in die Verbandsliga-Begegnung, doch Rebecca Krüll, Heike Stoffel und Katja Brüning waren mit zusammen sechs Einzelpunkten die Garanten des Erfolges.

In der Herren-Landesliga kam Germanias Zweite zu einem überlegenem 9:2 gegen den Tabellenletzten TUSEM Essen. Die NRW-Liga Reserve hatte nur im oberen Paarkreuz viel Gegenwehr und musste in drei Begegnungen über die volle Distanz.

Das Derby Fortuna gegen den TTC entschieden seit vielen Jahren wieder einmal die Wichlinghausener für sich. Das 9:4 fiel allerdings etwas zu hoch aus, denn mit nur einem Sieg mehr wäre im Team von Patrick Seifert noch einmal das starke untere Paarkreuz zum Zug gekommen. Mitentscheidend war freilich auch das Fehlen von TTC-Spitzenspieler Dennis Krüger.