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Niederlagen für Wuppertaler Basketball-Regionalliga-Trio

Basketball : Niederlagen für Wuppertaler Basketball-Trio

BTV-Herren kassieren unter neuem Trainer in Bonn eine Klatsche.

Basketball, Frauen-Regionalliga, Capitol Bascats Düsseldorf - Barmer TV 74:48. Die Vorzeichen hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die Gastgeberinnen führten die Tabelle an, während die Barmerinnen in dieser Saison noch sieglos waren. Nach der Partie sollte das auch so bleiben, wenngleich sich die Gäste  im ersten Spiel 2020 ordentlich präsentierten. „Wir haben zwar deutlich verloren, aber gegen den Aufstiegsfavoriten teilweise richtig gut ausgesehen“, zeigte sich Trainer Sascha Butgereit nicht unzufrieden. Gerade mit der Defensivleistung war der Coach sehr einverstanden, schließlich erzielten die Düsseldorferinnen in der bisherigen Saison knapp 90 Punkte im Schnitt pro Partie. In der Offensive ließ allerdings im zweiten und dritten Viertel die Wurfquote zu wünschen übrig, sonst wäre für den BTV noch mehr zu drin gewesen. Einzig Franzi Goeßmann und Marleen Arnold taten den Gastgeberinnen immer wieder weh. Auch nach dem elften Spieltag  bleiben die Barmerinnen Letzer. 
BTV: Rose (2), Cabadakis, Arnold (12), Ehlert (4), Januszok, Schäfer, Goeßmann (19), Döring (5), Baumgartner (6).
Viertel: 20:14, 23:6, 14:9, 17:19.

2. Regionalliga-Herren, BasTelekom Baskets Bonn II - Barmer TV 102:66. Nichts zu holen gab es für die BTV-Herren in Bonn. Im ersten Spiel unter Max Schwamborn, der für den zurückgetretenen Cem Karal das Ruder übernommen hat, war die Handschrift des neuen Trainers noch nicht erkennbar. „Er ist erst seit Montag im Amt. Wir hatten eine gute Trainingswoche, aber die Vorbereitung war einfach zu kurz, um viel zu ändern“, sagte BTV-Kapitän Daniel Walter. Dabei lieferten die Wuppertaler in der ersten Halbzeit einen guten Kampf und blieben auf Tuchfühlung mit Bonn. Erst nach der Pause kam es zu einem Knackpunkt im Spiel, als die Wuppertaler offensiv plötzlich wenig trafen und die Gastgeber häufig per Fast-Break erfolgreich waren. Auch von der Dreierlinie lief Bonn heiß. „Unser Trainer hat uns gesagt, dass wir nicht zu weit von den Schützen wegstehen sollen. Aber irgendwie konnten wir das nicht umsetzen und haben stets zwei oder drei Schritte Abstand gelassen“, meinte Walter. Bonn bestrafte das in Hälfte zwei gnadenlos. Im vierten Viertel bekamen dann auch die Bankspieler mehr Einsatzzeit. Da der BTV einige Verletzte zu beklagen hatte – unter anderem zog sich Justin Vaitkus im Training eine Wadenverletzung zu – unterstütze Flügelspieler Tobias Insberg aus der Zweiten das Schwamborn-Team. 
BTV: Saou (21), Insberg (3), Jäger (3), Walter (19), Duhr (1), Klaas (2), Haupt, Neitzel (12), Freitag (5)
Viertel:17:16, 25:19, 33:19, 27:12.

DJK ErftBaskets Bad Münstereifel - Südwest Baskets 96:84. Die Baskets hielten die Partie beim Tabellenzweiten 38 Minuten lang komplett offen, mussten sich aber in den finalen zwei Minuten dann  doch noch deutlich geschlagen geben. Vorentscheidend war ein technisches Foul von Brahim Azzouz, das die Gastgeber ausnutzen, um von 86:82 (38.) auf 89:82 wegzuziehen. Dabei waren die Wuppertaler zuvor trotz einer kleinen Acht-Mann-Rotation gut im Spiel und hielten auch körperlich gegen eine physisch starke Heimmannschaft dagegen. „Bad Münstereifel ist eigentlich ein sehr gutes Team, aber auch sehr undiszipliniert. Sie lassen sich jedes Jahr sehr leicht aus dem Konzept bringen“, meinte Südwest-Trainer Sven Tomanek. So auch in dieser Partie, als die Gastgeber bereits in Hälfte eins einige technische Fouls gegen sich gepfiffen bekamen. „Wenn man lange im Spiel mithält, schlägt sich Bad Münstereifel normalerweise irgendwann selbst“, erklärte Tomanek. Ironischerweise war es dann ein eigenes technisches Foul, was den Baskets den Zahn zog. Positiv: U16-Spieler Justus Bausch gab sein Debüt für die erste Mannschaft und fügte sich gut ein. Zudem schaffte es Südwest endlich mal wieder, die Ballverluste zu reduzieren. 
Südwest: Lovric (21), Bausch, Nick (4), Pook (17), Cox, Abdiwahid (17), Azzouz (22), Ekong (3).
Viertel: 19:19, 26:25, 26:25, 25:15.

(pdk)