Gelungene Aktion zum 80. Geburtstag des Torjägers Mit Günter-Pröpper-Null-Euro-Scheinen die Jugend gefördert

Wuppertal · Weit mehr als 2000-Scheine mit dem Konterfei des WSV-Idols sind verkauft. Sportstadt und Wuppertal-Marketing stellen den reinerlös fünf Vereinen zur Verfügung. Günter Pröpper macht das stolz. An die abgebildete Szene kann er sich gut erinnern.

 Günter Pröpper mit seinem Null-Euro-Schein, dahinter Uwe Meurer (Sportstadt), Martin Bang (Geschäftsführer Wuppertal-Marketing), Jörg Wolff, Klaus-Peter Frühauf und Jörg Barth (alle Sportstadt/v.l.).

Günter Pröpper mit seinem Null-Euro-Schein, dahinter Uwe Meurer (Sportstadt), Martin Bang (Geschäftsführer Wuppertal-Marketing), Jörg Wolff, Klaus-Peter Frühauf und Jörg Barth (alle Sportstadt/v.l.).

Foto: Fischer, Andreas

Genauso legendar wie sein Torriecher ist die Bescheidenheit von Günter Pröpper. So überrascht auch seine Reaktion auf den Verkaufserfolg des Null-Euro-Scheins mit dem Konterfei von Wuppertals bekanntestem Fußballer nicht, den Sportstadt Wuppertal und Wuppertal-Marketing anlässlich des 80. Geburtstags des WSV-Idols am 8. Dezember vergangenen Jahres herausgebracht hatten. Die Auflage mit 3000 Scheinen ist inzwischen fast vergriffen. Im Pavillon des Stadtmarketings und im WSV-Fan-Shop, wo auch andere Pröpper-Devotionalien „gut gingen“, gibt es nur noch Restbestände. „Wahnsinn, damit hätte ich nie gerechnet“, sagte der Meister, wie er damals in Anlehnung an „Meister Propper“ genannt wurde, am Montag. Geehrt fühlt er sich auch, dass der Reinerlös der Aktion jetzt der Jugendarbeit von fünf Sportvereinen zugutekommen soll. Für „seinen Verein“, den Wuppertaler SV, hatte Pröpper sich selbst stark gemacht. Mit je 1000 Euro bedacht werden daneben der Verein Handicap-Sport Wuppertal, die Jugend-Basketballabteilung des Barmer TV, die Leichtathleten des LAZ Wuppertal und die Handball-Jugend des Bergischen HC. „Der WSV-Jugendabteilung stellen wir dazu noch 300 Pröpper-Null-Euro-Scheine für eigene Aktionen zu Verfügung“, so Jörg Wolff von der Sportstadt Wuppertal. An die Szene, die der Schein zeigt, kann sich Günter Pröpper übrigens noch gut erinnern. Sie zeigt eines seiner vier Tore beim legendären 5:0-Erfolg des WSV bei Rot-Weiß Essen im Erstliga-Aufstiegsjahr 1972. gh

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