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Oberliga Niederrhein: Mit dem Fanbus und Respekt zum KFC

Oberliga Niederrhein : Mit dem Fanbus und Respekt zum KFC

Der Cronenberger SC ist in der Grotenburg am Sonntag krasser Außenseiter.

Wuppertal. Na also, es geht doch. Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche gegen Ratingen kann Oberliga-Aufsteiger Cronenberger SC am Sonntag befreit zum Liga-Favoriten KFC Uerdingen in die Grotenburg fahren (Anstoß: 15 Uhr). „Alles andere als eine Niederlage wäre eine Sensation, aber es geht bei 0:0 los und das wollen wir so lange wie möglich halten und auch selbst nach vorne Aktionen setzen“, sagt CSC-Trainer Markus Dönninghaus.

Das Erlebnis Grotenburg hatte er mit dem CSC vor vier Jahren, ebenfalls in der Oberliga, schon einmal. Damals hieß es in Krefeld 0:2. „Die haben eine brutale Qualität. Danny Rankl ist im Sturm immer für ein Tor gut, Aleks Pranjes hat zuletzt zweimal getroffen. Über die Erfahrung von Timo Achenbach brauchen wir nicht zu reden, und dann haben sie mit Maximilian Güll gerade auch noch einen Linksfuß von Dortmund II verpflichtet“, zählt Dönninghaus auf.

Mit Schonnebeck zum Auftakt, Velbert vor zwei Wochen und jetzt Uerdingen wird man nach Sonntag die vermeintlich drei besten Teams der Liga bereits hinter sich haben. Ein Fanbus wird die Mannschaft nach Krefeld begleiten.

Nicht im Kader sein werden leider Maximilian Müllner, der der Abwehr gegen Ratingen viel Stabilität gegeben hatte, aber beruflich verhindert ist, und Offensivspieler Marvin Mühlhause, der sich am Knie verletzt hat. Eine MRT-Untersuchung ergab zum Glück nur eine kleine Einblutung. Er ist bald wieder dabei.

„Der große Kader und die inzwischen vier Trainingseinheiten in der Woche, zweimal auf Naturrasen, helfen uns“, sagt Dönninghaus. Vom Auftreten gerade der Spieler aus der zweiten Reihe am Mittwoch beim Testspiel gegen den TSV Ronsdorf (2:3) war er allerdings wenig angetan. gh