LTV macht in der Tabelle einen Sprung

LTV macht in der Tabelle einen Sprung

Handball-Oberligist lässt gegen Wesel nur elf Gegentreffer zu.

<

p class="text">

Der LTV Wuppertal hat die Rolltreppe nach oben bestiegen. Mit einem allerdings zähen 19:11 (11:5)-Heimsieg gegen die HSG Wesel liegen die Langerfelder nun bereits auf dem sechsten Tabellenplatz. Beide Mannschaften überzeugten jedoch nur in der Defensive, wo mit fairen und unfairen Mitteln um nahezu jeden Ball gerungen wurde. Im Angriffsspiel ließen die Langerfelder viele Unzulänglichkeiten erkennen. Wesel hingegen brachte den LTV mit seinen limitierten Mitteln zu keiner Phase des Spiels in Bedrängnis. Deshalb hebt Trainer Dennis Werkmeister in seiner Analyse auch den doppelten Punktgewinn hervor und lobt die ausgezeichnete Deckungsarbeit: „Hinter der super Abwehr war Torwart Nico Miebach der überragende Spieler. Im Angriff hingegen gibt es viel zu tun in den nächsten drei Wochen. Zum Glück hielten uns in der zweiten Halbzeit die leichten Tore von Philippe d’Avoine aus dem Rückraum auf der Siegerstraße.“ Dabei führte der LTV schnell mit 3:0 (5.), als wollte er den Gegner überrollen. Dann fielen die Tore auf beiden Seiten nur noch spärlich. Der LTV lebte von seiner individuellen Stärke im Angriff, die bei Florian Görigk, Florian Lepper aus dem Rückraum und Rouven Jahn vom Siebenmeterpunkt aufblitzte. Auf der anderen Seite ließen Fehlwürfe von allen Positionen, ineffektive Anspiele an den Kreis sowie unbefriedigendes Überzahlspiel keine rechte Stimmung in der Halle aufkommen. RL LTV: Miebach, Oppolzer (n.e.), Pack(1), Görigk (3), Theodoridis, Lorenz (2), Lepper (3), Pauls, F. Breenkötter (1), d’Avoine (5), Biskamp (1), Adolphs, Jahn (3/3).

Mehr von Westdeutsche Zeitung