LTV enttäuscht seine Fans

Handball-Oberligist zeigt beim 22:30 in Wesel eine desolate Leistung.

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Mit einer, zumindest in der Höhe überraschenden 22:30 (10:19)-Niederlage bei der HSG Wesel verpassten die Oberliga-Handballer des LTV Wuppertal den Anschluss an das obere Mittelfeld der Handball-Oberliga. Besonders die erste Halbzeit dürfte noch am späten Sonntagabend den mitgereisten LTV-Fans schwer im Magen gelegen haben. „Diese Leistung war schon grenzwertig und sollte nicht öfter in dieser Form vorkommen“, sagte LTV-Geschäftsführer Andreas Güntner, mit Blick auf die zahlreich mitgefahrenen Fans. „Es ist ja nicht mal um die Ecke. Dann darf es eigentlich nicht sein, dass die rund 50 Fans so enttäuscht die Halle verlassenmüssen“, sagte Güntner, der nicht das Ergebnis, sondern vielmehr das Engagement und die Leistung der Langerfelder kritisierte. Tatsächlich lieferte die Mannschaft von Dennis Werkmeister weder im Angriff etwas Erfolgversprechendes ab, noch bekam sie in der Deckung gegen den abstiegsbedrohten Gastgeber etwas zu fassen. Der Wuppertaler Coach sah sich schon in der achten Minute (2:5) genötigt, von der grünen Karte Gebrauch zu machen. Für einen kleinen Augenblick machte es den Anschein, dass Werkmeister die richtigen Worte gefunden hatte. Der LTV kam bis auf 5:7 (13.) heran, verfiel dann aber wieder in lange nicht mehr gesehene Muster, leistete sich einfache Ballverluste und ließ die Weseler bis auf 10:19 davonziehen. Im zweiten Durchgang konnten die Langerfelder zwar kein Feuerwerk abbrennen, zumindest blieb aber der Abstand gleich. Trainer Werkmeister zog es ob dieser Leistung vor, mal gar nichts zu sagen. LTV: Miebach, Oppolzer - Pack (1), Pagel, Hilbrich (1), A. Breenkötter, Lorenz, Pauls (2), F. Breenkötter (2), d‘Avoine (4/1), Biskamp (1), Adolphs (3), Theodoridis (2), Jahn (6/2)

Foto: St.  Fries