1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Lokalsport

Leipzig-Ausflug gestaltet sich für TVB Wuppertal anders als erhofft

Handball : Leipzig-Ausflug für den TVB anders als erhofft

Auf die Wuppertaler Zweitliga-Handballerinnen wartet am Sonntag in Sachsen eine hohe Auswärtshürde. Dennoch hoffen sie, dass das Spiel auch tatsächlich stattfindet.

In der Hoffnung, dass die Partie auch stattfindet, bereiten sich die Handballerinnen von Zweitligist TVB Wuppertal auf die letzte Auswärtsfahrt des Jahres vor. Am Sonntag will die Mannschaft von Dominik Schlechter den HC Leipzig herausfordern (16 Uhr). Dabei hoffen alle Beteiligten, dass es nach den abgesagten Partien beim TuS Lintfort und gegen die Füxxe Berlin nicht durch Corona erneut zu einer Verschiebung kommt. Ursprünglich war die Begegnung in Leipzig für den 3. Januar kommenden Jahres angesetzt worden. „Damit alle zwischen Weihnachten und Neujahr etwas Ruhe haben können und nicht mit einem Kaltstart in die Begegnung gehen müssen, haben wir in Abstimmung mit dem Gegner das Spiel vorgezogen“, begründet Schlechter die Terminverlegung.

Eine kleine Hoffnung hatte TVB-Chef Norbert Koch mit der Verlegung noch verbunden. „Ich kenne Leipzig seit 1979, bin dorthin immer beruflich zur Messe gefahren. Ich hatte gehofft, wenn einigermaßen Normalität herrscht, dass wir die Fahrt zu einem schönen Ausflug machen können, inklusive Weihnachtsmarktbesuch“, spricht Koch von einem tollen Erlebnis, das er seinem jungen Team gewünscht hätte. Doch zum Bedauern aller kam es anders durch die nach wie vor angespannte Pandemielage. Jetzt machen sich die Wuppertaler Handballgirls am Sonntagmorgen um 8 Uhr auf den Weg nach Leipzig. „Natürlich ist es nervig, wenn man sich immer wieder auf die Spiele vorbereitet und diese dann abgesagt werden. Aber an der Situation und an den Absagen können wir ja nichts ändern“, sagt Trainer Schlechter.

„Klar spricht man in der Mannschaft über die Absagen. Auch bei uns herrschen bei diesem Thema gemischte Gefühle. Auf der einen Seite hätten wir nach dem Rödertal-Spiel diesen Flow gern mitgenommen und gespielt. Auf der anderen Seite konnten wir wieder drei Wochen in unsere Entwicklung investieren“, sagt Mitkapitänin und Torhüterin Dana Centini. Ihr ist bewusst, dass es in Leipzig beim Tabellen-Fünften nicht einfach wird zu gewinnen. Doch die Zeiten seien nun einmal besonders, nicht alles treffe so ein, wie erwartet. Und in diesem Sinne möchte der TVB-Tross die Reise doch zu einem Event machen. e.ö.