1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Lokalsport

Leichtathletik: Marina Ediger auf dem Weg zu alter Stärke

Leichtathletik: Marina Ediger auf dem Weg zu alter Stärke

WSV-Athletin holt bei den Landesmeisterschaften in Krefeld die Bronzemedaille.

Wuppertal. Aus Wuppertaler Sicht konnten sich für die Landes-Jugendmeisterschaften in Krefeld nur die Athleten des WSV qualifizieren und einige bemerkenswerte Platzierungen erzielen. Beim Diskus ist Marina Ediger (U18) auf dem Weg zu alter Stärke. Sie belegte mit 32,36 m den undankbaren vierten Platz. Sarah vom Lehn landete mit der neuen Bestweite von 28,21 m auf Rang sechs.

Über 100 m erzielte Katja Stricker (U 20) trotz eines schlechten Starts hervorragende 12,67 Sekunden. Im Endlauf wollte sie es besser machen, produzierte aber einen Fehlstart und wurde disqualifiziert.

Über die Hürden präsentierten sich Naemi Goebel und Julia Jäger ein wenig übermotiviert. Vom Start an gelang es beiden nicht annähernd, den wichtigen Laufrhythmus zu finden. Naemi wurde Siebte in 1;13,11 min. Julia Achte in 1:13,15 min.

Am zweiten Wettkampftag waren die Wetterbedingungen deutlich schlechter, so dass die angestrebten Qualifikationsnormen für die Deutschen Meisterschaften nur schwer realisierbar waren. Es ging lediglich um die Platzierungen. Hier konnte Marina Ediger (U 18) im Speerwurf überzeugen. Mit 34,42 m holte sie mit Platz drei in einem wurfgewaltigen Feld die erste Medaille für den WSV. Maria Kirchner, noch dem Schülerjahrgang angehörend, übersprang sehr gute 1,58 m im Hochsprung und wurde Sechste. Damit war sie die Beste des Jahrganges 1997.

Marc Traichel (U 18) trat im 400 m-Lauf an. Sein zweiter Platz, und die Silbermedaille in 52,05 Sekunden waren ordentlich. Den Abschluss machte die 4 x 100-m-Staffel der STG WSV/SLC in der U 18. Die umgestellte Staffel (Tim Ediger war krank und Marc Traichel über 400 m im Einsatz) lief in der Aufstellung Taku Krippes/Sam Auer/Moritz Jung und Christopf Ganß 47,01 sec und wurde Achter.

Für den Endkampf der Deutschen Jugendmannschaftsmeisterschaften liegt die Mannschaft des WSV/SLC weiter auf Finalkurs. Die Startchancen der bergischen Gemeinschaft könnten sich noch verbessern, weil zurzeit ein Protest gegen einen Verein läuft, der im Leverkusener Vorkampf einen Jungen eingesetzt hat, der zwei Jahre zu alt war. jens