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Leichtathletik: Drei Talente für den WSV

Leichtathletik: Drei Talente für den WSV

Um sich weiter zu entwickeln, trainieren die jungen Athleten nun bei Thomas Ediger.

Wuppertal. Die erfolgreiche Leichtathletik-Abteilung des WSV hat gleich drei talentierte Neuzugänge zu vermelden. Mit Teresa Spelten (16), Maurice Theisen (13) und Viktoria Krause (12) wechselten drei Nachwuchsathleten an die Oberbergische Straße. Alle wollen sich unter Trainer Thomas Ediger weiterentwickeln. Am gestrigen Mittwoch stand auch schon der erste Speerwurf-Wettkampf auf dem Ferienprogramm.

Speerwerferin Teresa Spelten, die grenznah in Belgien wohnt, wird zukünftig 110 Kilometer (einfache Fahrt) von ihrem Vater gefahren, um beim WSV zu trainieren. Sie hatte Ediger und ihre neue Teamkameradin Marina Ediger bereits bei vergangenen Wettkämpfen kennengelernt und sich auch deshalb für den WSV entschieden. Vater José Sebastian fügt hinzu, dass man die Athleten beim WSV bei Leistungsflauten nicht so einfach fallen ließe wie in größeren Vereinen. „So kann meine Tochter ohne zu großen Leistungsdruck trainieren“, sagt Sebastian. Verbesserungen erhofft er sich beim WSV vor allem in Sachen Technik. Dass Teresa Spalten ein hoffnungsvolles Talent ist, stellte sie schon bei einigen Wettkämpfen mit guten Weiten unter Beweis. „Ich frage mich immer, wie es möglich ist, ohne Technik so weit zu werfen“, sagt Ediger schmunzelnd.

Maurice Theisen kommt von der LG Remscheid. Der amtierende Meister im Block Lauf ist ein Fünfkämpfer mit ehrgeizigen Zielen. „2013 möchte ich als Neunkämpfer antreten. Dafür muss ich an den Hürden und am Stabhochsprung arbeiten.“

Und auch die Jüngste im Reigen, Viktoria Krause, hat noch viel vor. Sie führt die Bestenliste im Speerwurf mit einer Weite von 36,57 Metern in ihrer Altersklasse an. Lust hat Krause aber nicht nur am Speerwurf. „Mir machen alle Disziplinen Spaß und es gibt keine, die ich nicht leiden kann.“

„Der WSV hat im Westen einen guten Ruf und ist im Mehrkampf sehr erfolgreich“, sagt Ediger, der hofft, dass sich nach nicht immer leichten Gesprächen mit der Stadt an den schwierigen Trainingsbedingungen in Wuppertal nun etwas ändert.