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Kurkuris steigert sich ins B-Finale

Kurkuris steigert sich ins B-Finale

Die jungen Wuppertaler Starter konnten sich weiter verbessern.

Wuppertal. Auch für Katharina Kurkuris war der Freitag ein ganz besonderer Tag. Erstmals war die 17-jährige 200-Meter-Freistil-Spezialistin des SV Bayer Wuppertal ins B-Finale geschwommen und das auch noch über 100 Meter.

So durfte sie am Nachmittag vor nun gut gefüllten Zuschauerrängen quasi den Vorlauf von Britta Steffen bestreiten. In 56,49 Sekunden toppte sie als Gesamt-15. noch einmal ihre eigene Bestzeit aus dem Vorlauf um 28 Hundertstel. Die hatte am Morgen zum geteilten 16. Platz gereicht und hätte eigentlich ein Ausschwimmen gegen die zeitgleiche Paulina Schmiedel aus Essen bedeutet, doch Schmiedel zog zurück und Kurkuris war im Finale.

Arbeit hatte die Vielschwimmerin ohnehin noch. Denn auch über 200 Meter Rücken stand sie auf dem Startblock, pulverisierte ihre Bestleistung in 2:16,28min. um gut sieben Sekunden und hätte als geteilte 17. fast noch ein B-Finale erreicht.

Neue Bestzeiten erzielten fast durchweg auch die anderen Wuppertaler Nachwuchsschwimmer. Max Mral von den Wasserfreunden war dabei über seine Spezialstrecke 200 m Freistil in 1:51,07 min. aber um eine Sekunde am insgeheim erhofften B-Finale vorbeigeschwommen. Noch mehr ärgerte den 17-Jährigen, dass mit Steffen Hillmer auch ein Schwimmer aus seinem Jahrgang 1993 schneller war.

Nicht zufrieden war Lukas Nattmann trotz Bestzeit von 26.10 sec. über 50 Meter Rücken. Er hatte den Start nicht optimal erwischt und so eine mögliche Zeit unter 26 Sekunden verpasst.

Strahlende gesichter dagegen im Hause Makaric, wo die Schwestern Tanja, Diana und Julia sich überall verbesserten (siehe Ergebnisblock). Sehr zur Freude des Papas, der als einer der vielen Ordner des SV Bayer auf der Tribüne mitfieberte.

Medaillen sammelten in Abwesenheit des verletzten Christian vom Lehn neben Sarah Poewe für die SG Bayer noch die Uerdinger Langstreckenspezialistin Elisa Thimm, die nach Gold über 1500 Meter gestern noch zu Silber über 800 Meter kraulte und die vier mal 50 Meter Freistil-Staffel (Silber).

Die war neben Steffen Driesen (Uerdingen) mit den Dormagenern Vladi Petrov, Nils Rötgers und Christoph Fildebrandt besetzt. Fildebrandt kam als Vorlaufschnellster im Wahnsinns-A-Finale über 200 Meter übrigens "nur" auf Platz acht.