Kellerkinder der Oberliga sind morgen unter sich

Kellerkinder der Oberliga sind morgen unter sich

FSV spielt in Hilden, der CSC muss in Krefeld-Fischeln ran.

VfB Hilden — FSV Vohwinkel (Sonntag, 15 Uhr). Brisante Konstellation am 24. Spieltag der Fußball-Oberliga: Die Tabellen-14. bis -17. treffen aufeinander und mit dem FSV Vohwinkel und dem Cronenberger SC sind zwei Wuppertaler Teams mittendrin. „Wenn wir gewinnen, sind wir wieder modern, sonst sind wir so gut wie weg“, sagt FSV-Trainer Marc Bach vor dem Spiel beim Tabellen-14. VfB Hilden (Sonntag, 15 Uhr).

Hilden steht nach dem 4:1-Sieg in Cronenberg mit 24 Punkten über dem Strich, Vohwinkel hat erst 18 gesammelt, dazu ein Spiel mehr ausgetragen. „Wir haben sie im Hinspiel geschlagen, daraus müssen wir Kraft schöpfen“, sagt Bach, dem klar ist, dass die mit Spielern wie Pascal Weber, Stefan Schaumburg oder Denis Ivosevic gut besetzten Nachbarn sich stabilisiert haben.

Während der FSV sechs Spiele in Folge verloren hat, sammelte Hilden im gleichen Zeitraum drei Siege. „Wir müssen alles reinwerfen. Für uns ist es wichtig, uns endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu holen“, sagt Bach. Immerhin kann er damit rechnen, dass sich das große Lazarett wieder etwas lichtet. Nico Sudano, Martin Lyttek und Andy Seemann sollten zurückkehren.

Vor dem Gastspiel beim Tabellen-15. Krefeld-Fischeln (Sonntag, 15 Uhr) will Trainer Peter Radojewski nicht über die Spieler reden, die ihm fehlen (zu den Langzeitverletzten kommt Jens Perne mit Adduktorenproblemen), sondern über die, die es am Sonntag richten müssen. Immerhin besteht die Aussicht, bei einem Sieg Fischeln wieder zu überholen und sich selbst mit dann 20 Punkten im Geschäft zu halten, zumal der CSC von allen Teams von unten die meisten Nachholspiele hat. Die Partie gegen den SC West ist für den 2. Mai neu angesetzt.

„Wir haben schon in Baumberg gezeigt, dass wir es auswärts können“, erinnert Radojewski an das 1:1 beim Tabellenführer. Die Bilanz gegen Fischeln, das in der Vorsaison noch ganz oben mitgespielt hatte, ist verbesserungswürdig. Sowohl im Hinspiel als auch in den beiden Partien der Saison 2016/17 setzte es Niederlagen. Fischeln fehlt allerdings sein Torjäger Kevin Breuer schon länger verletzt. Radojewski setzt auf den Zusammenhalt in seinem Team, hat, weil am Mittwoch das Training wegen Nachholspielen anderer CSC-Teams auf dem Platz ausfallen musste, die dritte Wochen-Einheit für heute (Samstag)angesetzt. Ab 9.30 Uhr will man sich vor allem Standards widmen, danach gemeinsam frühstücken. Aus der Not eine Tugend machen nennt man das wohl. gh

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