Kein Wuppertaler Sieg in der Bezirksliga

Fußball-Bezirksliga : Sonnborn geht im eigenen im Hafen baden

Aufsteiger unterliegt Reusrath mit 0:8. TSV kassiert späten Ausgleich.

SC Sonnborn - Reusrath 0:8 (0:3). Fassungslosigkeit machte sich nach dem Abpfiff im Sonnborner Hafen breit. Acht Gegentreffer musste der Aufsteiger schlucken und präsentierte sich vor allem im zweiten Durchgang desolat und nicht konkurrenzfähig. Die Gastgeber lagen nach fünf Minuten schon mit 0:2 hinten, fingen sich zunächst wenigstens. „Die erste Halbzeit war noch in Ordnung. Wir haben einiges versucht, sind aber ausgekontert worden“, so Torhüter Robin Schworm. Nach dem Seitenwechsel nahm das Unheil dann aber seinen Lauf. Der SCS fand nicht mehr in die Zweikämpfe, Reusrath bewegte sich gut und agierte clever. „Wir hatten keine Einstellung mehr und haben keine zweiten Bälle gewonnen“, sagte Schworm enttäuscht. Der SCS hatte zeitweise noch Glück, dass Reusrath mit seinen Gelegenheiten fahrlässig umging. Mit nur vier Punkten aus acht Spielen steht der Aufsteiger auf dem vorletzten Tabellenplatz. mkp


TSV Aufderhöhe - TSV Ronsdorf 2:2 (0:1).
Quasi mit der letzten Aktion im Spiel wurde der TSV Ronsdorf um den verdienten Auswärtssieg gebracht. Das 2:2 spiegelte nicht die Überlegenheit und Souveränität der Zebras, die nur in der Anfangsviertelstunde wackelten, in der man sich bei Justin Knackmus bedanken konnte, der zwei Aktionen bravourös meisterte. Danach spielte in Solingen nur noch ein Team: der verdiente Lohn folgte zwei Minuten vor der Halbzeitpause, als Julian Zeidler nach einem langen Ball von Kevin Fajkis erneut Vollstreckerqualitäten bewies. Die Zebras arbeiteten am Ausbau der Führung, kassierten jedoch nach einem Freistoß von der Mittellinie aus dem Nichts durch Tim Hartkopf den Ausgleich (64.). Als der eingewechselte Pascal Homberg in der 80. Minute mit einem Heber für die hoch verdiente Führung sorgte (80.), schienen die Ronsdorfer sich für ihr Engagement zu belohnen. Ein Eckstoß, der den Kopf von Marcel Carnielo fand, bedeutete dann aber für die Wuppertaler zwei verschenkte Punkte. ryz
SC Radevormwald - SV Jägerhaus-Linde 6:1 (3:0). Achte Niederlage im achten Spiel für die Wuppertaler. Die Lage wird schon frühzeitig brenzlig für Linde, denn der Abstand zum Nichtabstiegsplatz beträgt nach der Niederlage bei den bis dato ebenfalls sieglosen Radern bereits neun Zähler. In Rade hielt die Mannschaft von Yousef Hidroj über weite Strecken gut dagegen, kassierte aber zwischen der 42. und 52. vier Gegentreffer und lief einem deutlichen Rückstand hinterher. „Rade war sehr effektiv, wir haben wieder einmal einige Chancen nicht nutzen können“, sagt Hidroj, der auf eine Wende im Derby gegen den ASV am kommenden Sonntag hofft. Das einzige Tor für die Wuppertaler erzielte Offensivkraft Luca Lenz. lars

Sportfreunde Baumberg 2. - ASV Wuppertal 4:0 (1:0). Durch einen glatten 4:0 (1:0)-Erfolg am Freitagabend gegen den ASV Wuppertal sprangen die Sportfreunde Baumberg auf den zweiten Tabellenplatz. „Wir hätten noch Stunden spielen können und dennoch kein Tor erzielt“, bemängelte ASV-Spielertrainer Alen Erkocevic erneut die Chancenverwertung der Wuppertaler, die nach dem 3:0-Kreispokalerfolg gegen Landesligist SSVg 09/12 Heiligenhaus auf einem guten Weg zu sein schienen. Die Gastgeber waren an diesem Abend immer einen Tick schneller als ihr Gegner und gingen bereits nach einer Viertelstunde durch Daniel Rentzsch in Führung. Nach 30 Minuten musste Badredine Derbel, der zuvor zweimal aussichtsreich gescheitert war, angeschlagen vom Feld. Durch die Einwechselung von Erkocevic erhöhten die Barmer zwar weiter den Druck, kassierten aber kurz nach Wiederanpfiff durch Noel Salau das 0:2. Sebastian Schmieta, Christos Kesaris und Ozan Tatli, dessen Schuss von der Linie gekratzt wurde und der nur das Aluminium traf, hatten einfach kein Schussglück. Stattdessen führten zwei weitere Fehler im Spielaufbau durch Aleksandar Bojkovski (83.) und Kevin Sausmikat (90.) zu zwei weiteren Gegentreffern. ryz