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Kanu-Meisterschaft in Brandenburg mit starker Wuppertaler Beteiligung

Kanu-Rennsport : KSG schickt starke Boote in die Rennen

Deutsche Meisterschaften im Kanu-Rennsport beginnen am Dienstag auf dem Beetzsee.

Am Wochenende reiste ein 15-köpfiges Team aus zwölf Sportlern und drei Betreuern der Kanu-Sportgemeinschaft (KSG) zu den Deutschen Kanurennsportmeisterschaften am Beetzsee, die am Dienstag in Brandenburg beginnen. Am Freitag wird die Mannschaft um sieben Sportler für die Besetzung der Achtercanadier-Rennen in der Schüler-A und Leistungsklasse erweitert.

Bei den Schülern A ruhen die Hoffnungen auf Yannik Schrankel, der im zweiten Jahr in dieser Altersklasse angreifen will. Bei den Schülerinnen A muss sich Hanna Joest in ihrem ersten großen Wettkampf behaupten. Der Fokus liegt in dieser Altersklasse auf dem Kanumehrkampf (KMK), bei dem auch eine Laufstrecke und ein Athletikteil zu absolvieren sind. „Damit möchte man eine allgemeinathletische Entwicklung der jungen Sportler gewährleisten“, sagt Linus Schröder, Trainer der KSG-Schülermannschaft. Yannik Schrankel und Hanna Joest knien dann am Samstag im C8, der als Renngemeinschafts-Boot (RG) des Kanu-Verbandes NRW an den Start geht. Hierzu reisen am Freitag die Wuppertaler Nachwuchssportler Niklas Escher, Mika Gonzewski und Jan Strehl an den Beetzsee nach.

Bei der Jugend ist die KSG nach dem Ausfall von Leonard Joest (Knöchelbruch) und Fiona Schröder (Schulterverletzung) mit fünf Sportlern vertreten, die sich jeweils in den Einer-Disziplinen sowie in diversen Renngemeinschafts-Booten des KV NRW der Konkurrenz stellen. Die Mannschaftsboote hat der hauptamtliche KSG-Trainer Enno Aufdemkamp in seiner Funktion als Disziplingruppentrainer der Canadierfahrer beim KV NRW zusammengestellt und eingefahren. Bei den Jungs sind für Wuppertal Leo und Lucas Korn, Niels Raeder und Moritz Hasenack am Start, bei den Mädchen Alina Burandt, die neben den Einern auch in den Genuss eines Zweierrennens kommt.

Bei den Junioren ruhen die Hoffnungen auf Junioren-WM-Teilnehmer Maximilian Zöllner, der sowohl in den Einzeldisziplinen als auch in den RG-Booten startet. Neben ihm gibt es mit Marathon-EM- und -WM-Starter Jannick Wienand eine weitere Hoffnung, wobei dessen Saison von vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen und Trainingspausen begleitet war. Der Dritte im Bunde ist Lasse Overath, der sich durch seine guten Trainingsleistungen in den vergangenen Wochen auch noch in mehrere RG-Mannschaftsboote hat reinpaddeln können.

Bei den Mädels geht die wiedererstarkte Elisa Himmelmann an den Start. Nach ihrem verletzungsbedingten Ausfall 2018 hat sie sich über die Saison wieder rangekämpft und ihre Leistungen stetig verbessert. In der Leistungsklasse startet in den Kleinbooten als einzige Nina Rüther für die KSG Wuppertal. Da ihr Fokus mittlerweile eher auf ihrem Jurastudium liegt, geht es vor allem um ihre eigene persönliche Bestleistung.

Bei den Mannschaftsbooten bringt Wuppertal seit vielen Jahren wieder einen reinen KSG-Achter an den Start. Dafür sorgen unter anderem die Comebacks von Christopher Bootz und Caspar Ehlers. Durch die Rückkehr von Richard Zimmermann aus Bochum, dem Einsatz des Schüler-A-Trainers Linus Schröder, mit Alexander Droste und den drei Juniorenstartern Maximilian Zöllner, Jannick Wienand und Lasse Overath bekommt die KSG eine durchaus schlagkräftige Truppe zusammen.

Trainer Enno Aufdemkamp ist jedenfalls zuversichtlich, dass Wuppertals Kanuten bei der einen oder anderen Medaillenvergabe im Schüler-, Jugend- und Juniorenbereich ein gutes Wörtchen mitzureden haben. Red