Kanu: Bootz paddelt allen davon

Kanu: Bootz paddelt allen davon

Kanu-DM: Starke Bilanz der KSG Wuppertal bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Fühlinger See in Köln.

Wuppertal. "Mit vier Gold-, drei Silber- und sieben Bronzemedaillen sowie weiteren guten Platzierungen waren die Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften unsere erfolgreichste Veranstaltung seit vielen Jahren", sagte Wolfgang Hanemann, KSG-Vize, zum Abschluss der Meisterschaften in Köln auf dem Fühlinger See. Trotz widrigster Wetterverhältnisse und schwerer Gewitter waren die Meisterschaften gut über die Bühne gegangen war. Die erfolgreichsten Athleten der KSG Wuppertal waren Cora Maj Märker-Neuhaus, Linus Schröder und Christopher Bootz. Für Bootz sprang sogar die Berufung zu den Olympic-Hope-Games durch den Deutschen-Kanuverband heraus. Der 16-Jährige hofft, dass ihn das Gymnasium Sedanstraße dafür freistellen wird.

"Eigentlich hatte ich gehofft, dass auch Rico Nabel nominiert wird", sagte Trainer Hans-Martin Röse. Rico Nabel war im 1000-m-Einer nur einen Platz schlechter als Bootz und konnte gemeinsam mit ihm im Zweier die Vizemeisterschaft über die 500-m-Distanz feiern. Im Vierer gewannen sie gemeinsam Bronze. Insgesamt setzte sich Boot aber besser in Szene als der ein Jahr jüngere Nabel und gewann im Einer die Titel im Mehrkampf und über die 200-m-Sprint-Strecke.

Auch Cora Maj Märker-Neuhaus konnte nachlegen. Ihr Titel über die 200-m-Strecke im Zweier mit der Essenerin Theresa Klein war eine kleine Sensation. Im Einer fehlten ihr über die gleiche Strecke nur 0,8 Sekunden, um auf das Treppchen zu kommen. Dennoch war der fünfte Platz im Finale ein super Ergebnis. Bronze holte sie dann noch im Vierer für das Verbandsboot aus NRW gemeinsam mit Theresa Klein und Lena Gödeke, beide aus Essen, und Nadine Schenke aus Hamm.

Für Furore sorgten die Schüler vom Stausee. Nachdem Linus Schröder Zweiter im Mehrkampf geworden war, holte er sich auf der 2000-m-Distanz überlegen den Titel des Schülermeisters sowie Platz drei über 1000m. Sein Vereinskollege Richard Zimmermann blieb ihm auf den Fersen. Gemeinsam mit Schröder wurde er Dritter im Zweier-Canadier und Dritter im Vierer. Dort saßen Manuel Adomeit und Jonathan Althaus mit im Boot. "Ich denke, dass uns diese Rasselbande noch viel Spaß macht" sagte Trainerin Gabi Knoll. Bei den Junioren lief es nicht wie erwartet. Augenscheinlich waren sie dem Druck nicht gewachsen. So gab es nur eine Bronzemedaille für Marco Hahn und Juri Kramer im Zweier auf der Sprintstrecke. red