Fußball-Bezirksliga: Julian Zeidler hält Ronsdorfs Aufstiegshoffnungen wach

Fußball-Bezirksliga : Julian Zeidler hält Ronsdorfs Aufstiegshoffnungen wach

Fußball-Bezirksliga. TSV-Akteur trifft gegen Aufderhöhe vier Mal. Sonnborn überrascht in Reusrath, ASV siegt hoch.

TSV Ronsdorf - TSV Aufderhöhe 4:0 (2:0). Gegen den TSV Aufderhöhe ließen die Zebras zu keiner Zeit der Partie Zweifel aufkommen. Mit dem 4:0 (2:0)-Erfolg nutzten die Ronsdorfer die Ausrutscher der Konkurrenz aus und festigten den zweiten Tabellenplatz hinter dem SV Wermelskirchen. Mann des Tages an der Parkstraße war Julian Zeidler, der alle Treffer für die Zebras erzielte. In einer einseitigen Begegnung nahmen die Wuppertaler das Heft von Beginn an in die Hand und erzielten nach zwei vergebenen Chancen von Steven Winterfeld und Marc Morsbach den Führungstreffer nach 28 Minuten. Zeidler netzte aus 18 Metern ein, und außer überharten Aktionen und grenzwertigen, rüden Fouls hatten die Solinger wenig zu bestellen. Vor dem 2:0 hatte Leon Brieda den Ball im Mittelfeld erkämpft und Julian Bente glänzend auf Zeidler gesteckt, der in der 41. Minute zum zweiten Mal traf. Nach einem Blackout eines Solinger Defensivakteurs bedankte sich Zeidler erneut (49.). Die Zebras ließen sich während des weiteren Spielverlaufs nicht von den unfairen Aktionen der Gäste beeindrucken, agierten kampfstark und vor dem Tor entschlossen, auch wenn nach Zeidlers 4:0 (62.) noch weitere Treffer hätten fallen können. ryz

ASV Wuppertal – Sportfreunde Baumberg II 6:0 (2:0). Mit einem Kantersieg schoss der ASV, der wiederum spielerisch überzeugen konnte, das Team der Sportfreunde Baumberg aus dem Stadion. Der Auftakt zum nie gefährdeten 6:0 (2:0) glückte Defensivakteur Antonio Burruano auf Zuspiel von Christopher Krüger in der 19. Minute. „Wir haben die Lücken bei Baumberg gnadenlos aufgedeckt und nach dem 3:0 kurz nach der Pause war auch die Gegenwehr bei den Gästen nicht mehr da“, sagte ASV-Coach Alen Erkocevic sehr zufrieden. Die Platzherren spielten immer wieder gut in die Räume und kamen nach einer knappen halben Stunde nach einem Solo von Luis Rosenecker zum 2:0 (28.). Kapitän Ozan Tatli traf in der 49. Minute erneut per Kopf. Danach schienen sich die Baumberger in ihr Schicksal zu ergeben. Franklin Poungoue-Tiako erhöhte fünf Minuten später auf 4:0 und ließ, nachdem Krüger in der 72. Minute auf 5:0 gestellt hatte, eine Minute später das 6:0 folgen. Vor dem eigenen Tor ließen die Barmer so gut wie nichts zu und ließen es in den Schlussminuten etwas ruhiger angehen. ryz

SC Reusrath - SC Sonnborn 2:5 (0:2). Bärenstarker Auftritt der Sonnborner beim Aufstiegsaspiranten. Durch den zweiten Sieg in Serie hält der SCS weiter Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen. „Das habe ich in der Form natürlich nicht erwartet. Trotz des Fehlens einiger Stammspieler haben wir es taktisch super gelöst und den Gegner beherrscht“, war Trainer Patrick Stroms zufrieden. Die 2:0-Führung zur Pause nach einem Elfmetertor von Dustin Breuer (19.) sowie einem Tor von Vincent Jösch (38.) war verdient. Aus stark abseitsverdächtiger Position kamen die Gastgeber kurz nach Wiederanpfiff zum Anschlusstreffer, der Sonnborn jedoch nicht schockte. Matthias Roth stellte auf 3:1 (64.) Wieder verkürzte Reusrath und hatte noch eine gute Gelegenheit auf den Ausgleich. „Wir haben aber super gestanden und die Zweikämpfe gewonnen“, so Stroms. Der eingewechselte Isaak Bile N’senga machte mit zwei tollen Toren den Deckel drauf. mkp

SV Jägerhaus-Linde - SC Radevormwald 0:1 (0:1). Linde-Trainer Yousef Hidroj zeigte sich nach den zuletzt guten Leistungen nach der Niederlage gegen Abstiegskandidat Radevormwald enttäuscht. „Wir waren nie in der Lage, ins Spiel zu finden. Dabei war Radevormwald der schwächst Gegner der vergangenen Wochen“, sagte Hidroj. Kurz vor der Pause nutzten die Gäste durch Joel Schneider eine ihrer wenigen Chancen in einem von beiden Mannschaften schwachen Spiel. Den Lindern gelang auch nach dem Seitenwechsel kaum etwas, obwohl sie in den letzten 40 Minuten in Überzahl agierten, da ein Rader Spieler mit Gelb-Roter-Karte vom Platz musste. „Wir hatten heute keinen Punkt verdient“, schloss Hidroj. lars

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