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Jugendturnier: Handballspaß mit Starbesuch

Jugendturnier: Handballspaß mit Starbesuch

32 Mannschaften jagen beim 18. WZ-Mini-Turnier dem Leder nach. BHC-Spieler Alex Oelze verteilt Medaillen.

Wuppertal. Auch die 18. Auflage des von der Westdeutschen Zeitung gestifteten und vom Handballkreis Wuppertal-Niederberg organisierten WZ-Mini-Pokals sorgte Sonntag für viel Handballbegeisterung an der Basis. Mehr als 350 F-Jugendliche und Mini-Handballer aus 32 Teams jagten im Sportzentrum auf Küllenhahn dem Ball nach. Mit ihnen fieberten auf den Tribünen Eltern, Geschwister und Großeltern und feuerten ihre Teams an.

Der eine oder andere Zuschauer war verwundert, dass es nach den Toren keinen Pfiff mehr gab und sofort weitergespielt wurde. Doch diese Regeländerung, die der DHB nun auch auf die E-Jugend ausgedehnt und dort teils für Verwirrung gesorgt hatte, machte den Minis selbst weniger zu schaffen. Dafür war der Eifer zu groß, das Spielgerät zu erhaschen und den nächsten Angriff einzuleiten.

Der jüngste Teilnehmer stand mit dem erst dreijährigen Till Niebergall im ersten Spiel des Turniers beim LTV Wuppertal zwischen den Pfosten. Obwohl seine Mannschaft reichlich Gegentreffer kassierte, erhielt der „Youngster“ mit seinen „Paraden“ den meisten Applaus. Ins Tor wollte er aber trotzdem nicht mehr.

„Das Ergebnis ist in dem Alter noch zweitrangig. Die Kinder wollen nur spielen und freuen sich über die Pokale und Donuts“, erklärte die Mini-Beauftragte des Handballkreises Wuppertal-Niederberg Kerstin „Coco“ Bangert, die das Turnier mit Catering-Hilfe der Cronenberger TG organisiert hatte.

Obwohl die Kleinsten nach Toren jagten, fieberten sie dem Ende des Turniers entgegen. „Ich bin jetzt das dritte Mal dabei. Die Medaillen hängen in meinem Zimmer an der Wand“, freute sich Noah Schröder über die persönliche Auszeichnung, die der stellvertretende Chefredakteur Lothar Leuschen und Sportchef Günter Hiege an jeden der Teilnehmer verteilten.

Zur Seite stand beiden diesmal mit Alexander Oelze vom Bundesligisten Bergischer HC ein echter Handball-Star. Der Mittelmann des BHC, Vater eines dreijährigen handballbegeisterten Sohnes, stand noch lange nach der Siegerehrung geduldig für Autogramme und Erinnerungsfotos zur Verfügung. Damit machte er, ähnlich wie mit seinen Mannschaftskameraden auf dem Spielfeld, auch außerhalb des Parketts beste Werbung für den Erstligisten.

„Das ist doch super, dass so viele Kinder den Weg zum Handball finden und Spaß an unserem Sport haben“, zeigte sich auch BHC-Marketingleiter Philipp Tychy von der Stimmung in der Halle begeistert.