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Judo: Im Autohaus auf die Matte gelegt

Judo: Im Autohaus auf die Matte gelegt

SC Wuppertaler verlor seine Heimkämpfe an ungewöhnlichem Ort.

Wuppertal. Die Kunden des Autohauses Lackmann schauten am Samstagnachmittag ein wenig irritiert, als sie im Ausstellungsraum knapp drei Dutzend Herren in weiten weißen Anzügen sahen, die versuchten, sich gegenseitig auf die ausgelegten Matten zu werfen. Der ungewöhnliche Veranstaltungsort war in Ermangelung einer geeigneten Sporthalle Schauplatz des Judo-Verbandsliga-Wettkampfes zwischen Hertha Walheim, dem Post SV Düsseldorf und den Gastgebern, dem Sportcenter Wuppertal.

Die Wuppertaler hatten mit ihrem Trainer Patrick Schweitzer in den vergangenen drei Jahren alle Wettkämpfe gewonnen, waren dreimal in Folge aufgestiegen. Doch in der Verbandsliga will es einfach nicht klappen. Die bisherigen vier Kämpfe gegen die gegnerischen Clubs hatten sie verloren, und auch am Samstag sah es nicht besser aus.

„Jetzt wird es ganz eng mit dem Klassenerhalt, schließlich steht nur noch ein Wettkampftag an“, so Patrick Schweitzer, der selbst auch zweimal auf der Matte stand, gegen Düsseldorf gewann, seinem Walheimer Gegner Ingo Gohrband aber relativ schnell unterlegen war.

Ärgerlich für die Wuppertaler Sieben , dass man gegen den Post SV Düsseldorf schon 3:1 geführt hatte, dann aber drei Kämpfe in Folge verlor. Wenig war dann gegen Hertha Walheim zu bestellen, wo nur Christian Tröster aufgrund der Unterwertung knapp gewann und beim 1:6 den einzigen Punkt holte.

War das Ergebnis auch unbefriedigend, so war die ungewohnte Atmosphäre im Autohaus Anlass zu viel Lob aller Beteiligten. fwb