Joppe: WSV muss das Positive mitnehmen

Fußball-Regionalliga : Joppe: Das Positive mitnehmen

Gäste aus Fernost auf der Tribüne und zufriedene Fans.

„Den Punkt mitnehmen und darauf aufbauen“, meinte Björn Joppe, der nach dem Spiel noch mit seinem Freund WSV-Sportdirektor Karsten Hutwelker und dessen Familie im Vip-Raum des Zoo-Stadions saß. Auch der Wuppertaler, der nach seinem, wie er sagt, nicht freiwilligen Abschied als Trainer von Lok Leipzig zur Zeit im Tal weilt, hatte natürlich gesehen, dass die Chancen zum Sieg da waren, doch in der jetzigen Situation muss der WSV jeden positiven Aspekt nutzen. Das sahen auch die Fans auf der Tribüne so, die unisono von einem viel besseren und engagierteren Auftritt sprachen als zuvor gegen Verl und Bonn. 1492 Zuschauer bedeuten nach zweimal um die 1200 zwar auch eine leichte Aufwärtstendenz, dürften aber für den Verein, was die Zuschauereinnahmen und die Kosten betrifft, erneut ein Verlustgeschäft bedeuten. Zwar brachten die Gäste gut 150 eigene Fans mit, dafür musste dann aber auch die Südtribüne geöffnet werden, was den Einsatz von mehr Ordnern bedeutet.

Auf der Haupttribüne fielen unterdessen zwei Besucher aus Fernost auf, die von Verwaltungsrat Horst Willich begleitet (WSV-Vorstandssprecher Alexander Eichner war krank zu Hause geblieben) und zwischendurch auch von Oberbürgermeister Andreas Mucke, der als Fan das Spiel anschaute, begrüßt wurden. Beide sollen Vertreter eines in Honkong beheimateten Konzerns sein, der in Deutschland nach Investitionsmöglichkeiten sucht. Mehr Kommentare gab es dazu nicht. Dass der WSV nach Investoren für eine Ausgliederung der ersten Mannschaft sucht, ist schließlich bekannt. gh