Jazz und Modern Dance: FlicFlac bei den Damen schon wieder vorne

Jazz und Modern Dance: FlicFlac bei den Damen schon wieder vorne

Auch Pirouette (ASV) siegt.

Wuppertal. „Wo ASV ist, ist oben“ schien das Motto des zweiten Tages der drei Jazz und Modern Dance-Turniere im Sportzentrum Süd zu sein, denn sowohl die neu gegründete Jugend-Formation „Pirouette“ gewann in der Jugend-Landesliga wie auch der deutsche Jugendmeister von 2012, „FlicFlac“, bei seinem ersten Auftritt im Damen-Bereich in der Verbandsliga.

Sowohl Louisa Sophie Brebeck als Trainerin von „Pirouette“ wie auch ihre Mutter Bettina Klaus-Brebeck, die „FlicFlac“ 2012 zur DM geführt hatte, möchten mit ihren Schützlingen die derzeitigen Klassen möglichst noch in dieser Saison nach „oben“ verlassen. Beide zeigten sich befriedigt darüber, dass die Trainingsarbeit Früchte getragen hatte.

Bei „Pirouette“, die erstmals an einem Turnier teilnahmen, lief es zunächst aufgrund der verständlichen Nervosität vor vollen Rängen ein wenig holprig, und man freute sich, das große Finale erreicht zu haben. Doch nach einer Seelenmassage ihrer jungen Trainerin schien der Knoten geplatzt zu sein. Im Finale gab es eine erhebliche Leistungssteigerung, die viermal die „Eins“ und eine Drei in der offenen Wertung brachte. Die ebenfalls startende Jugendformation „Crime“ vom Polizei SV erreichte im großen Finale mit Platz vier eine zufriedenstellende Wertung.

„FlicFlac“ hatte in der vergangenen Saison extra für die deutsche Endrunde mit dem „Tanz der Pinguine“ eine neue Kür einstudiert, und auf die vertraute man am Sonntag auf Küllenhahn ebenso wie auf die attraktiven leuchtend roten Kostüme. Das Rezept ging dank einer starken Leistung voll auf. Das Kampfgericht zog drei Einsen und zwei Zweien, was den Turniersieg bedeutete. „Wir wollen ins große Finale“ hatte Christine Lehmann, Trainerin der Bayer-Formation „Phönix“ gesagt, und ihre Mädels überzeugten Publikum und Wertungsrichter mit einer originellen Kür so, dass sie ihre Tafeln mit 3,3,7,6,3 hoch hielten. In der Gesamtwertung bedeutete das für Bayer Platz drei. fwb

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